Der Weg zum Revokationsrecht der Ehegatten nach § 1368 BGB: Zugleich ein Beitrag zur Geschichte des ehelichen Güterrechts

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Peter Lang, 2009 - History - 205 pages
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Im gesetzlichen G terstand der Zugewinngemeinschaft verwalten beide Ehegatten ihr Verm gen selbst ndig. Sie sind aber bei bestimmten Verf gungen auf die Zustimmung des jeweils anderen angewiesen. Die Missachtung dieser Verf gungsbeschr nkungen f hrt zur Unwirksamkeit der Verf gung. 1368 BGB bietet auch f r den bergangenen Ehegatten die M glichkeit, gegen ber dem Dritten die sich aus dieser Unwirksamkeit ergebenden Rechte geltend zu machen. Aufgabe dieser Arbeit war es, den Weg zum heutigen Revokationsrecht vor dem Hintergrund der Geschichte des ehelichen G terrechts nachzuvollziehen. Dabei hat sich erwiesen, dass das Revokationsrecht im Grundsatz keine neuzeitliche Erfindung ist, sondern seit dem Mittelalter bekannt war. Auch das BGB in seiner von 1900 bis 1953 geltenden Fassung sah in den 1407 Nr. 3, 1449 ein solches Recht vor. Bemerkenswert ist die nahezu vollst ndige Identit t der Problemkreise, mit der sich Rechtsprechung und Literatur sowohl bei den 1407 Nr. 3, 1449 a.F. als auch bei 1368 n.F. auseinandergesetzt haben. Stets waren die Fragen nach dem richtigen Klageantrag, nach dem Zur ckbehaltungsrecht des Dritten und dem Schutz seines guten Glaubens umstritten.
 

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Contents

Einleitung
11
B Späteres Mittelalter
18
Zusammenfassende Betrachtung der mittelalterlichen
25
Das eheliche Güterrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches
52
E Zwischen dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Gründung
85
Familiengesetzbuch der DDR
96
H Die Entstehung des 1368 BGB neuer Fassung
132
Rechtsprechung und Literatur zu ausgewählten
143
B Ausgewählte Fragen zu 1368
166
Schlussbemerkung
183
Copyright

Common terms and phrases

Absatz allgemeinen Gütergemeinschaft Ansicht Antrag April Band Begründung beide Ehegatten Beratungen Berlin Beschluss BGB a.F. Boehmer BT-Drucksache Bundesministerium der Justiz Bundesrates Bundestag Bürgerliche Gesetzbuch Denkschrift Dernburg Deutsche Reich Deutschen Juristentages Deutscher Notartag 1952 Dritten Ehefrau eheliche Güterrecht Ehemann eingebrachten Gute gehörenden Entwurf Errungenschaftsgemeinschaft erst Fahrnisgemeinschaft Familie Familienrecht Familienrechtsausschuss FamRZ Felgentraeger geltend Gemeinschaft Gesamtgut Gesetzentwurf gesetzlichen Güterstand Gleichberechtigung Gleichberechtigungsgesetzes grundsätzlich guten Glaubens Gütergemeinschaft Güterstand der Verwaltung Gütertrennung Hagemeyer Hartung Hausgut Hrsg Immobilien Jakobs/Schubert Justiz Klage Klageantrag konnte Neubauer Nießbrauchs Pandekten ParlA Bd Planck Planck-Unzner Preußischen Privatrecht Rechtsgeschäft Rechtsprechung Revokationsrecht Roth Sachen Sächsischen BGB SBGB schließlich Schröder Schubert Schutz Sitzung des Unterausschusses Soergel-Vogel sollte Sondergut Staudinger-Engelmann 1926 Staudinger-Felgentraeger 1970 Stobbe übergangenen Ehegatten Unterausschusses Familienrechtsgesetz Unwirksamkeit Veräußerung verfügende Ehegatte Verfügung des Mannes Verfügungsbeschränkungen Verhandlungen des 38 Vermögen Verwaltung und Nutznießung Verwaltungsgemeinschaft Volksgesetzbuch vorgesehen Vorschriften Zugewinn Zugewinngemeinschaft Zurückbehaltungsrecht Zustimmung des Mannes Zweiten Kommission

About the author (2009)

Der Autor: Till Meno Sellschopp, geboren 1976 in Kiel; Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg, Berlin und Kiel; Erstes und Zweites juristisches Staatsexamen; danach LL.M. (International Commercial Law) an der University of Leicester (Grossbritannien); derzeit Syndikus in der Rechtsabteilung einer internationalen Unternehmensgruppe.

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