Der Weg zur Schlacht am Weißen Berg

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GRIN Verlag, Sep 2, 2008 - History - 12 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät ), Veranstaltung: Die "Anderen": Minoritäten im Spannungsfeld von Staat und Nation, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit, die sich unter anderem auf die Werke der Autoren Karl Bosl und Jörg K. Hoensch bezieht, beschäftigt sich mit den Ereignissen und Entwicklungen vor und nach der Schlacht am Weißen Berg vom 08.11.1620. Ein Datum, das wohl zu den bedeutendsten und gleichzeitig tragischsten Momenten in der tschechischen Geschichte gehört. Nicht umsonst wird die darauf folgende Zeitperiode als „Zeitalter der Finsternis“ bezeichnet. In einem ersten Schritt sollen diejenigen Gründe analysiert werden, die zu der Konfrontation zwischen den böhmischen Ständen und dem Hause Habsburg führen. Die strikte Unterscheidung zwischen politischen und religiös bedingten Gründen ist nicht immer aufrechtzuerhalten, weshalb man auch von einer „Politisierung der Glaubensfrage“ spricht. In einem zweiten Schritt wird das Ereignis behandelt, das letztendlich zur Überwindung der „Ohnmacht der Widerstandsbewegung“ führt – der zweite Prager Fenstersturz. Im Anschluss daran sollen die zwei Jahre etwas genauer betrachtet werden, die bis zur Entscheidungsschlacht am Weißen Berg vergehen. Es geht insbesondere um die Handlungen, Maßnahmen und Vorkommnisse, die den Grundstein für diese vernichtende Niederlage geschaffen haben. Die Maßnahmen Ferdinands II, des entschlossenen Kaisers des Heiligen Römischen Reiches, und deren Folgen für das böhmische Volk sind ebenfalls Gegenstand dieser Untersuchung. Zusätzlich sollen die entscheidenden Gründe für den Misserfolg der böhmischen Ständerebellion herausgefunden werden. Im Schlussteil dieser Arbeit soll kurz gefragt werden, ob diese einzige Niederlage, die eine so immense Bedeutung haben sollte, unvermeidbar gewesen ist, oder ob der Erhebung der Stände unter anderen Umständen nicht doch Erfolg beschieden gewesen wäre.
 

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