Der Wert des Lebens: Die historische und die biologische Evolution der Moral

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BoD – Books on Demand, 2011 - 152 pages
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Seit Darwins Abstammungslehre vor 150 Jahren und durch die S kularisierung der heutigen Gesellschaft wird in der Moralphilosophie nach einem Theoriemodell gesucht, welches Moral ohne das christliche Fundament begr nden k nnte. In der Regel wird dabei auf bew hrte Modelle zur ckgegriffen, wie auf den Dualismus Kants von Individualit t und "Gesetz" oder auf das Tugendmodell von Aristoteles, welches zweck- und vernunftorientiert die Suche des Einzelnen nach Gl ck (Eudaimonia) mit dem Wohlergehen des Gemeinwesens, des damaligen Stadtstaates, der Polis, verbindet. Beide Modelle sind ein R ckgriff auf Zeiten, die mit der heutigen nicht verglichen werden k nnen. Aristoteles erkennt an, dass der Mensch ein Lebewesen (Zoon) ist und Vergleiche mit nichtmenschlichen Tieren wertvolle Hinweise auf die Gestaltung des Gemeinwesens geben k nnten. Er war damit n her an der heutigen durch die Biologie beeinflussten Moraldiskussion als Kant. Zun chst widmet sich der Autor historischen Aspekten des Moralgedankens und leitet im zweiten Teil zu einer biologischen Betrachtung ber. Im letzten Teil werden durch den R ckgriff auf Friedrich Nietzsche, Georg Simmel und Max Scheler berlegungen f r eine leibbezogenen Ethik entwickelt, in welcher der Wert des Lebens die Basis bildet. Moral wird aus dem Dualismus "Individuum und Gesellschaft" gel st und erh lt in dem Zusammenhang "Person und Sein" eine neue Perspektive.
 

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Contents

Einleitung
1
Die biologische Entwicklung der Moral
34
Wertfühlen und derWertdes Lebens
95
Literatur
137
Über den Autor
143
Copyright

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