Der fahrende Schüler: eine Dichtung

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G. Grote, 1900 - German poetry - 371 pages
 

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Page 91 - Musik istfs, wenn sein Wort erklingt. Er sang von Frauendienst und Minne, Mit keinem andern in Vergleich, Und stand mit unbeugsamem Sinne All Stund zum Kaiser und zum Reich. Die Pfaffen hat er hart gescholten, Fand er sie in der Sünden Pfuhl, Und oftmals hat sein Zorn gegolten Dem Papst in Rom auf seinem Stuhl. Ich liege vor ihm auf den Knien, Und wie ein Pilger mit dem Stab Will ich zunächst nach Würzburg ziehen Und beten an des Sängers Grab.
Page 91 - ... hübsch!" sprach Rosalinde „Schreibts auf! Ich nehm es gut in acht, Damit ich's immer wiederfinde. Wer ist der Walther, der' s gemacht?" „Ihr kennt Ihn nicht, der von Lust und Leide So sang wie keiner?" Silvus rief, Herr Walther von der Vogelweide, Des Name doch die Welt durchlief? Der grösste Dichter aller Zeiten Ist er, der in die Herzen dringt, Im Lieben gross und gross im Streiten, Musik ist's, wenn sein Wort erklingt. Er sang von Frauendienst und Minne, Mit keinetn ändern in Vergleich,...
Page 274 - So lobt' er die Minne, So pries er die Frau'n. Treu war er dem Kaiser, Der Freiheit hold. Ein...
Page 126 - Aus dem Land Arkadien stammend Und in eines Satyrs Grabe Dort gefunden, denn die Satyrn Lockten, lieblich darauf blasend, Scheue Nymphen damit an sich, Die sie mit dem Spiel bethörten Und zur Liebe sich gewannen.
Page 7 - Den Weg dahin, doch Keiner spricht, Denn zwischen ihnen als Geleite Geht Wehmuth und verläßt sie nicht.

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