Der gesetzliche Forderungsübergang nach der Reform des Versicherungsvertragsrechts § 86 VVG (2008)

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Peter Lang, 2009 - Law - 221 pages
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100 Jahre des berwiegend unver nderten Bestehens des Versicherungsvertragsgesetzes haben dazu gef hrt, dass das VVG in seiner bislang geltenden Fassung nicht mehr in all seinen Bereichen angemessen auf die sich ihm stellenden Problematiken reagieren kann. Daneben besteht das Erfordernis einer Modernisierung und zeitgem en Anpassung des gesamten geltenden VVG. Im Rahmen der VVG-Reformarbeiten hat auch der gesetzliche Forderungs bergang im Schadensversicherungsrecht gem 67 VVG a.F. nderungen erfahren. Die nun in 86 VVG (2008) geregelte cessio legis beantwortet in ihrem neuen Gewand bestehende Auslegungsfragen. Die neue Vorschrift gibt aber auch Anlass zur Diskussion hinsichtlich ihrer Anwendung und Auslegung. Unter Heranziehung der ergangenen Rechtsprechung wird versucht, eine stimmige und sinnvolle Auslegung des 86 VVG (2008) zu erreichen.
 

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Contents

Einleitung
1
B Regelungen unter dem Besatzungsstatut
12
Darstellung regelungsbedürftiger Lebenssachverhalte
19
Regelungsbedürftigkeit und gesetzliche Lösungsansätze
25
Reformbemühungen
43
Darstellung des 86 VVG 2008
49
B Darstellung des 86 VVG 2008 im Einzelnen
62
Pflichten des Versicherungsnehmers und Folgen
98
86 Abs 3 VVG 2008
139
Die Parallelvorschrift des 116 SGB X
142
Hemmung des Anspruchs
161
Praktische Bedeutung des 86 Abs 3 VVG 2008
168
Schlussbetrachtung
197
Literaturverzeichnis
203
Copyright

Common terms and phrases

Abschlussbericht Abtretungsverbot AHB a.F. Alles-oder-nichts-Prinzip analoge Anwendung Anspruch Anspruchsübergang Armbrüster Aufgabeverbot Baumann Beckmann/Matusche-Beckmann Begründung des Referentenentwurfs Begründung des Regierungsentwurfs Bereicherungsverbot Bestehen BGH Urt BGHZ bislang geltende Bruck/Möller/Sieg BT-Drs cherer cherung cherungsnehmer Direktanspruch Eintritt Ersatz Ersatzanspruch ersatzpflichtigen Dritten Fall Familienangehörigen Familienprivileg Forderungsübergang Gebäudeversicherers Geschädigten Gesetz grober Fahrlässigkeit Grund grundsätzlich Haftpflicht Haftpflichtversicherung handelt häuslichen Gemeinschaft häuslicher Gemeinschaft lebenden hinsichtlich Hormuth Interesse Kommission könnte Legalzession leichte Fahrlässigkeit Leistung des Versicherers Leistungsfreiheit des Versicherers lich Lösungsweg Mieter mitversicherte Möglichkeit muss Neufassung nichteheliche Lebensgemeinschaften Norm NVersZ Obliegenheiten Obliegenheitsverletzung Palandt Personen Prölss Prölss/Martin Quotenvorrecht Rahmen Rdnr Recht Rechtsfolge Rechtsprechung Referentenentwurfs Reform Reformarbeiten Regelung Regress Regressnorm Regressverbot Regressverzicht rung rungsnehmer Sachersatzinteresses Scha Schadensersatzanspruch Schadensversicherung Schädiger Schuldner sodass soll spruch Summenversicherung teleologischen Reduktion Übergang vereinbart verpflichtet Versi Versicherer Versicherers Versicherungsfalls Versicherungsleistung Versicherungsnehmer versicherungsrechtlichen Versicherungsvertrag Versicherungsvertragsrechts VersR vertraglich Vorsatz Vorschriften VVG-E VVG-RefE wirtschaftlichen Wortlaut zitiert

About the author (2009)

Die Autorin: Cordula Rosch wurde 1981 in Berlin geboren. Sie begann ihr Jurastudium im Jahr 2000 an der Freien Universitat Berlin und beendete es mit ihrem Ersten juristischen Staatsexamen Mitte 2005. Von 2002 bis 2005 war sie zunachst als studentische Hilfskraft und spater von 2005 bis 2006 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl fur Burgerliches Recht und Privatversicherungsrecht der Freien Universitat Berlin tatig. Seit 2006 arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl fur Burgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht der Freien Universitat Berlin. Ihr Referendariat nahm die Autorin im Kammergerichtsbezirk Berlin Mitte 2007 auf.

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