Der gute Wille bei Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: sehr gut, Technische Universitat Dresden (Philosophische Fakultat), 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Es ist uberall nichts in der Welt, ja uberhaupt auch auer der selben zu denken moglich, was ohne Einschrankung fur gut konnte gehalten werden, als allein der gute Wille"(GMS 28,1-3) Einleitung: Mit diesen Worten wird der erste Abschnitt der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten"(GMS) eingeleitet. In meiner Hausarbeit werde ich mich mit dem guten Willen in Kants Werk beschaftigen. Dazu mochte ich Leitfragen, wie zum Beispiel welche Bedeutung Kant dem guten Willen beimit, wie er uber Tugenden oder die Gluckseligkeit urteilt und wie sich der gute Wille dazu verhalt, klaren. Auerdem mochte ich aufzeigen, wie Kant uber den guten Willen und dessen naherer Erlauterung durch den Pflichtbegriff, zum Aufbau des ersten kategorischen Imperativ kommt. Um diese und andere Leitfragen aufzulosen, werde ich Schoneckers und Allens Kommentar(KSA) zur GMS benutzen und mich zudem an Hoffes kooperativen Kommentar(KKH) uber Kants Arbeit halten. Auffallig ist, dass Kant eine Behauptung aufstellt, die, ohne dass sie begrundet wird, Ausgangspunkt fur seine weiteren Ausfuhrungen ist. Dem Leser bleibt nur die eine Moglichkeit, diese Ansicht zu teilen, will er dem Gedankengang des Autoren weiterhin folgen. Nur wenn er mit dem Philosophen und dessen Blick ubereinstimmt, ergeben die weiteren Argumentationsschritte einen Sinn. Wird jedoch Kants Aussage in Frage gestellt oder gar abgelehnt, so kann der Leser seine Lekture bereits an dieser Stelle abbrechen und zur Seite legen, denn die folgenden Schritte ergeben sich aus diesem Fundament und werden ihn so niemals ohne logische Bruche uberzeugen konnen. Dem Leser, der sich davon nicht abschrecken lat, bieten sich nun zahlreiche Interpretationsmoglichkeiten dieser Eingangsformulierung.
 

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