Der trompeter von Säkkingen: ein sang vom Oberrhein

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A. Bonz & Comp., 1891 - 280 pages
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Page 220 - Das ist im Leben häßlich eingerichtet, Daß bei den Rosen gleich die Dornen steh'n, Und was das arme Herz auch sehnt und dichtet. Zum Schlusse kommt das Voneinandergeh'n. In deinen Augen hab' ich einst gelesen, Es blitzte drin von Lieb und Glück ein Schein: Behüet dich Gott!
Page 39 - Kein' andre kommt dir gleich. Stadt fröhlicher Gesellen, An Weisheit schwer und Wein, Klar ziehn des Stromes Wellen, Blauäuglein blitzen drein. Und kommt aus lindem Süden Der Frühling übers Land, So webt er dir aus Blüten Ein schimmernd Brautgewand. Auch mir stehst du geschrieben Ins Herz gleich einer Braut, Es klingt wie junges Lieben Dein Name mir so traut. Und stechen mich die Dornen, Und wird mir's drauß zu kahl, Geb ich dem Roß die Spornen Und reit ins Neckartal.
Page 39 - Heidelberg, du feine, Du Stadt an Ehren reich, Am Neckar und am Rheine Kein' andre kommt dir gleich. Stadt fröhlicher Gesellen, An Weisheit schwer und Wein, Klar ziehn des Stromes Wellen, Blauäuglein blitzen drein. Und kommt aus lindem Süden Der Frühling übers Land, So webt er dir aus Blüten Ein schimmernd Brautgewand.
Page 214 - Gedanken, Schad't Nichts, wenn auch ob Dem und Dem Die Reden all' verstummen, Es hebt sich dann im Herzensgrund Ein wunderbares Summen. Es summt und brummt, es tönt und weht, — Schier wird's dem Herz zu enge, Bis daß vollendet draus entschwebt Der Geisteischwllrm der Klänge, Und vor der Liebsten stand...
Page 41 - Sind verdammt wir immerdar, den Großen Knochen zu benagen, Den als Abfall ihres Mahles Uns die Römer hingeworfen? Soll nicht auch der deutschen Erde Eignen Rechtes Blum' entsprossen Waldesduftig, schlicht, kein üppig Wuchernd Schlinggewächs des Südens?
Page 221 - Gott! es war' zu schön gewesen, Behüet dich Gott, es hat nicht sollen sein! — Die Wolken flieh'n, der Wind saust durch die Blätter, Ein Regenschauer zieht durch Wald und Feld, Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter, Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt. Doch wend' es sich zum Guten oder Bösen, Du schlanke Maid, in Treuen denk
Page 223 - Und die Katzenaugen sehen, Und die Katzenseele lacht, Wie das Völklein der Pygmäen Unten dumme Sachen macht. Doch was nützt's? ich kann den Haufen Nicht auf meinen Standpunkt zieh'n, Und so laß ich ihn denn laufen, 's ist wahrhaft nicht Schad

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