Dermatologische Studien, Volumes 8-13

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L. Voss, 1889
 

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Page 87 - Gefässanordnung in den Papillen möchte Verf. als ein Analogen zu den Malpighi'schen Gefässknäueln der Niere, zunächst der niederen Wirbelthiere , ohne Verästelung der Vasa afferentia, bezeichnen, jedoch wohl noch mit dem sehr bemerkenswerthen Unterschiede, dass, wie es scheint, die Gefässe der Papillen bald mehr, bald weniger stark gewunden sein können. Die zweite Frage , die hiernach zunächst gestellt werden möchte, ist die, was denn die sogenannten Schweissdrüsen secerniren *) Die Versuche...
Page 13 - Seife stellen, ist die, dass sie neutral sei, dass sie, genauer gesprochen, kein freies Alkali mehr enthalte. Die am besten und leichtesten auszuführende Probe auf die Neutralität einer Seife besteht darin, dass man auf die trockene Seife heisse Sublimatlösung (Quecksilberchlorid) aufträufelt.
Page 90 - Ref. wiederholt schliesslich , dass er sich wohl bewusst ist, nicht mit genügenden und irgendwie beweisenden Thatsachen an der alten Vorstellung gerüttelt zu haben. Es liesse sich noch an Manches aus der Physiologie des Schweisses, der Hautthätigkeit und ihrer Veränderungen erinnern , was , so scheint Ref. , mit der vorgetragenen Ansicht besser und einfacher zusammenstimmt, als mit der allgemein verbreiteten Vorstellung, doch kann das Alles vor der Hand noch nicht zur Stütze jener geltend gemacht...
Page 87 - Drüsenepithelrum langsam aus der Tiefe des gewundenen Schlauches hervorgedrängt, allmählich durch Fettmetamorphose zu Grunde geht. Dass ein Theil der sogenannten Schweissdrüsen, bei durchaus unverändertem Bau, nur ein wesentlich fettiges Secret, in ebengenannter Weise entstehend, zu liefern haben, nämlich die schon genannten Ohrenschmalz- und Achseldrüsen, das hat man schon lange ausgesprochen, man hat auch öfters schon bei Untersuchung des Inhalts der Drüsen anderer Gegenden Fett in grosser...
Page 86 - Eede sein. Dass Zellen, Epithelien von grossem Einfluss auf endosmotische Processe sein können , und Zellenschichten sich durchaus nicht wie andere thierische Häute verhalten, davon hat Ref. sich zu überzeugen mehrfach Gelegenheit gehabt; und Zellen, die unmittelbar nach dem Tode angewendet werden und solche, welche schon längere Zeit abgestorben sind, deren. Inhalt verändert ist, verhalten sich bei endosmo tischen Processen sehr verschieden.
Page 47 - ... Aufsatz von Alexander Ecker folgen lassen, welcher im Globus (Band XXXHI Nr. 12 und 14. 1878) erschien unter dem Titel „Ueber abnorme Behaarung des Menschen insbesondere über die sogenannten Haarmenschen". Eine Ergänzung hierzu publicirte er im XI Bande des Archivs für Anthropologie (1878 pag. 176): „Ein neu aufgefundenes Bild eines sogenannten Haarmenschen (ie eines Falles von Hypertrichosis universalis).
Page 40 - ... Haarkleide bedeckte Haut ist aber „dunkel, beinahe schwarz verfärbt, etwas erhaben, rauh, trocken, leicht schuppend". Auch bei dieser Patientin war der beschriebene symmetrische Naevus nicht die einzige afficirte Partie, sondern „ähnlich beschaffene, nur kleinere schwarzverfärbte und behaarte Hautstellen waren über den ganzen Körper, über die Extremitäten und auch über das Gesicht zerstreut und zwar an nahezu symmetrischen Stellen".
Page 17 - Seifen kann eine vierfache sein, je nachdem dieselben schwach oder intensiv wirken sollen. 1. Einfaches Waschen. Die mit warmem Wasser zum Schäumen gebrachte Seife wird auf der Haut verrieben und bald wieder mit Wasser abgespült. 2. Die Haut wird mit dem aufgeriebenen Schaum einige Minuten bedeckt gelassen und dann mit Tüchern trocken gerieben.
Page 87 - Gefässvertheilung bald zu diesem, bald zu jenem Geschäft tauglich sei. So einleuchtend der Bau der in Rede stehenden Drüsen erscheint für eine durch allmähliche Metamorphose und Zerfall von Zellen vor sich gehende Fettproduction, so wenig scheint derselbe einerseits eine plötzlich erfolgende Anfüllung, anderseits den so raschen Austritt von grossen Wassermassen, wie er doch oft momentan fast auf Eeize, psychische Eindrücke erfolgt, zuzulassen.
Page 89 - ... während eine durch sie besorgte fettige Einsalbung der Oberfläche die Erklärung für die fortwährende Reinheit und Sauberkeit jener Theile giebt. Beim Rind findet Ref. eine ausserordentlich mächtige Lage von sogenannten Schweissdrüsen in der wenig behaarten, meist hellen, röthlichen Haut in der Umgebung des Maules, eine Gegend, die wohl kaum vorzugsweise schwitzt, wohl aber als einer besonders starken fettigen Einsalbung bedürftig erscheint; ob bei anderen Thieren dies ebenfalls vorkommt,...

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