Determinanten der Erwerbsbeteiligung von Frauen im internationalen Vergleich: eine Sekundäranalyse des ISSP 1988 für die Bundesrepublik Deutschland, die USA und Australien

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P. Lang, 1993 - Women - 317 pages
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Diese Arbeit wurde vom «Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung» der Bundesanstalt für Arbeit mit dem «Forschungspreis für Nachwuchsbeiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung» ausgezeichnet.
Die theoretische Intention dieser Arbeit liegt in der Akzentuierung der Relevanz der sozialen Situation für die Opportunitäten und Zwänge, denen sich Individuen bei einer Handlungswahl gegenüber sehen. Hierzu werden Überlegungen der New Home Economics und ein strukturell-individualistisch orientierter soziologischer Zugang zum Handeln typisierter Gruppen von Individuen nutzbar gemacht. Dabei wird auf soziales Handeln im Kontext des privaten Haushaltes abgestellt. Determinanten der Erwerbsbeteiligung von Frauen werden auf der Mikroebene lokalisiert und theoretisch fundiert. Die Partizipationsentscheidung selbst wird als diskretes Entscheidungsproblem konzeptualisiert, aggregierte Frauenerwerbsquoten können dann als «kollektive Folgen» individueller Wahlhandlungen von Frauen interpretiert werden.

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Contents

Begriffsexplikationen
21
Demographie der Familien der privaten Haushalte sowie
39
Frauenerwerbsbeteiligung im Kontext des privaten Haushalts
81
Copyright

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Common terms and phrases

abhängigen Variable ALLBUS allerdings Analyse Anteil Anwesenheit von Kindern Arbeitsangebotes Australien Becker Befragten bezüglich Bianchi und Spain Bundesrepublik Deutschland Datensatz Determinanten der Erwerbsbeteiligung deutschen Frauen Devianz dichotomen dichotomisierten Familienstand Ehemannes Einflußrichtung Einkommen empirischen entsprechenden erklärter Devianz Erwerbsarbeit Erwerbsarbeit anzubieten Erwerbsbeteiligung von Frauen Erwerbspersonen Erwerbsquoten Erwerbsstatus Erwerbsverhaltens von Frauen explizit Familie Frauenerwerbsquoten Geschlechtsrollen Hauptkomponentenanalyse Haushaltseinkommen Haushaltsproduktionsfunktion Humankapital Hypothese ICareFor ICarelnf IFemWork IFlfHous Index Indices individuellen Individuen Informationen insbesondere institutionelle internationaler Vergleich ISSP Jahren jeweils Kapitel Kinderbetreuung Kinderbetreuungsarrangements Kindern im Haushalt Kontext Krüsselberg Kurtosis labor force lediglich logarithmierte logistischen logistischen Regressionen Logit-Modell Makroebene Mikrozensus Mittelwertunterschiede Modell nationalen Stichproben insgesamt negativen Einfluß New Home Economics Nichterwerbstätigkeit nichtverheiratete Frauen odds ratio OECD ökonomischen Partizipationswahrscheinlichkeiten Personen positiven Einfluß Prädiktoren Prädiktorvariablen PreSchol PreTeenl Privathaushalt Pseudo-R2 Regression relativ relevant soll sozialen sozialen Wandels statistisch signifikant StBA Stichproben insgesamt sowie Tabelle TeenAgel theoretischen Unterschiede USA Australien Variable DLabForS verh verheiratete Frauen Vorschulkinder Wahrscheinlichkeit einer Erwerbsbeteiligung Zusammenhang

About the author (1993)

Der Autor: Walter Funk wurde 1960 in Ludwigshafen/Rhein geboren und studierte Sozialwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg. Von 1988 bis 1993 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 1993 ist er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Soziologie im Sozialwissenschaftlichen Institut der Universität Erlangen-Nürnberg. Promotion 1992.

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