Deutsche turniere, rüstungen und plattner des XVI. jahrhunderts: archivalische forschungen [Inaugural-dissertation], Leipzig

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Gilbers, 1889 - 116 pages
 

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Page 18 - ledig" gemacht hatte, ohne selbst „abgerannt" zu werden, erhielt einen der vom Veranstalter des Turniers ausgesetzten „Däncke", deren meist drei waren, und die in Dresden 1554 je aus einem Kranz und einem Ring bestanden. Neben dem Dank erwarb mau auch den „Vortanz" bei dem am Abend des Turniers abzuhaltenden Tanze.
Page 7 - Zeit vergessen, in welcher der eisenumpanzerte Mann die Entscheidung im Kampfe gab und der gerüstete Reiter das Gefecht zu einem erweiterten, nach Gesetzen der Ritterlichkeit geregelten Turnier machte.
Page 27 - Band zu knüpfen; doch ist sie später nicht zu stände gekommen8). Dagegen fand am 9. Januar des nächsten Jahres (1541) die Vermählung des Herzogs Moritz mit Agnes, der Tochter des Landgrafen Philipp von Hessen, statt, die den jungen Herzog für längere Zeit in ein schlimmes Verhältnis zu seinen Eltern brachte. Auch nachdem...
Page 14 - Sattel" zu bringen oder doch die meisten Lanzen zu brechen. Es entschied dabei keineswegs die Armkraft, sondern mehr die Grölse des Widerstandes gegen die Unbilden des Turniers. Wer sich am längsten auf dem Gaul hielt, ohne den Helm abzunehmen oder das Visii ' zu lüften, ward des besten „Dankes
Page 8 - Hans Schwenkhs Wappenmeistersbuch" von 1544, in welchem die Turniere Herzog Wilhelms IV. von Bayern dargestellt sind (herausgegeben von Th.
Page 14 - Diechlinge" verdeckt, welche am Sattel festhingen'. Es galt, festen Schluls am Gaul zu behalten. Die Reiter wurden mit rechts eingelegtem Rennspiels sich gegenüber gestellt und rannten in kurzem Galopp gegeneinander, indem sie ihre Rosse so steuerten, da 1s sie dicht rechts aneinander vorbeiliefen.
Page 20 - Vnd ist dieser schimpf, der doch einem ernst sehr gleich gesehen, ohne schaden aulserhalb guter truckener (unblutiger) Schlege abgangen".
Page 14 - Diese zu treffen erschwerte der Galopp des eigenen wie des gegnerischen Pferdes bedeutend. Der Augenblick mulste mit Geistesgegenwart benutzt werden, damit der Stols richtig sals. Weiter aber bedurfte es einer grolsen Festigkeit im Sitz. Deshalb waren die Beine umgerüstet, nur durch die breiten „Diechlinge" verdeckt, welche am Sattel festhingen'.

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