Dichterische einbildungskraft und wahnsinn

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Lange, 1886 - Creation (Literary, artistic, etc.) - 30 pages
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Alfieri ärztlichen Aussen Bedingungen befindlichen Vorstellungen Begeisterung bestimmte Bewusstseins befindlichen Bildungsanstalten Blickpunkte des Bewusstseins cinationen DICHTERISCHE EINBILDUNGSKRAFT DILTHEY Don Quixote Einbildungs Einbildungskraft des Dichters EINBILDUNGSKRAFT UND WAHNSINN Einbildungsvorstellungen Entfaltung der Bilder entsteht Erfahrungen Erfahrungswissenschaft Erkrankung erworbenen psychischen Zusammenhangs erworbenen Zusammenhang freie Entfaltung Gefühle und Affekte Geistes Geisteskrankheit Gemeingefühls Genie geringere Energie Gesetze Gestalten glauben beide gleichsam Goethe Gontscharof Grenzen Grosshirnrinde Hallu Hallucinationen Hamlet harmonische Verhältniss Hemisphären höchste und schwierigste höchsten Leistungen innere Zustände keit Kranke Künstler oder Dichter LANQE Leistung des Seelenlebens lichen lichkeit erhalten mächtige medizinischen Menschen Metaphysik muss Norm des wachen pathologischen Personen Phantasie Philosophie Poesie Poet Poetik psychiatrischer Psychologie psychologische Regulirung Reizbarkeit Schiller schwierigste Leistung seelischen sinnlichen Organisation spielende Kind STIFTUNGSTAGES subkortikalen Centren Tragödien Traum und Wahnsinn Träumenden unseren Tagen Urphänomen Veränderungen Verbindungen Verhältniss zur Aussenwelt vermag Verschiedenheit Verwandtschaft Vorgänge Vorstellungen und Zustände wachen Lebens abweichen Wahnidee Wahrnehmungen Werthbestimmungen wieder Wirk Wirkliche hinaus worbene Zusammenhang des Seelenlebens

Popular passages

Page 27 - Zeit entnimmt, weil sie immer neu den zurückkehrenden Betrachter mit totaler Befriedigung erfüllen. Dies ist das einzige wesentliche Merkmal der Schönheit. Und zwar ruft der Poet absichtlich die Entfaltung der Bilder in dieser Richtung hervor. Er trennt von der Wirklichkeit dies Reich des schönen Scheins. So bildet sich eine Traumsphäre der Dichtung, innerhalb deren im Augenblick der Begeisterung die Bilder volle Realität haben. Die Art von Illusion, die hier stattfindet, ist der vergleichbar,...
Page 16 - Mit seinen eigenen Gebilden lebt er wie mit wirklichen Personen, und die Schmerzen derselben fühlt er als wirkliche Schmerzen. Er wandelt das eigene Ich in das seiner Helden, empfindet, denkt und redet aus ihnen. Gegenüber der philisterhaften Auffassung, die von dem biederen dichterischen Handwerker ausgeht, zeigt die biographische Forschung in dämonischen Naturen wie Rousseau, Goethe, Byron, Alfieri, Dickens eine solche Mächtigkeit der sinnlichen Organisation, einen so elementaren, unwillkürlich...
Page 18 - Apparat weg, welcher die Eindrücke, Vorstellungen und Gefühle in der Anpassung an die Wirklichkeit erhält; und nun entfalten und verknüpfen sich die Bilder in spielender Willkür.
Page 26 - Die Gestalten meiner Einbildungskraft affizieren mich, verfolgen mich, oder vielmehr ich bin es, der in ihnen lebt. Als ich beschrieb, wie Emma Bovary vergiftet wird, hatte ich einen so deutlichen Arsenikgeschmack auf der Zunge...
Page 3 - FROM THE BEQUEST OF JAMES WALKER, DD, LL.D. (Class of 1814) FORMER PRESIDENT OF HARVARD COLLEGE " Preference being given to works in the Intellectual and Moral Sciences.

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