"Didaktik - Das Kreuz mit der Vermittlung" - Eine Vorstellung und Analyse

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GRIN Verlag, Feb 3, 2011 - Education - 16 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Didaktische Modelle, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus den zahlreichen Veröffentlichungen der letzten Jahre zum Thema „Didaktik“ sticht eine hervor, die sich selbst als eine „bestimmte Negation des Didaktikkultes“ bezeichnet. Mit „Didaktik – Das Kreuz mit der Vermittlung“ (Wetzlar, 2002) beabsichtigt Autor Andreas Gruschka einen Anstoß zu einer grundlegende Kritik an der Didaktik zu geben. Gruschka erhebt dabei „Elf Einsprüche gegen den didaktischen Betrieb“, so der Titel weiter, mit denen er einen Impuls geben will zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Vermittlung. In Kapitel 0, „Einleitung – Warum eine systematische Kritik an der Didaktik notwendig ist.“, gibt Gruschka zunächst einen Überblick über die Entwicklungen in der Didaktikforschung, um anhand dessen seine Absicht bzw. die Notwendigkeit einer kritischen Betrachtung zu begründen. In den darauf folgenden elf Kapitel werden, wie der Titel schon sagt, elf so genannte Einsprüche gegen den didaktischen Status quo präsentiert. Dabei ist zu betonen, dass Gruschka keinesfalls Anspruch auf eine Vollständigkeit dieser Kritikpunkte erhebt, sondern diese vielmehr als beispielhafte Anstöße für eine gründliche Überprüfung betrachtet. Die Titel der elf Kapitel spiegeln die Schwerpunkte der elf Einsprüche wieder: „Annäherungen an die Didaktik – die Sicht des Schülers, des Lehrers und die Erscheinungsweise des Gegenstandes“ (Kap. 1), „Sinnbilder für das Didaktische – Belehrung durch die Kunst“ (Kap. 2), „Das didaktische Dreieck – eine theoretische Reformulierung“ (Kap. 3), „Zur Vorgeschichte der Vermittlung – die Skepsis des Sokrates und die Emphase des Comenius“ (Kap. 4), „Die Verwissenschaftlichung der Vermittlung durch Aufklärungspädagogen, Neuhumanisten und Zeitgenossen“ (Kap. 5), „’Was wir in der Schule lernen’ – der soziale Sinn der Vermittlung“ (Kap. 6), „Die Überwindung der Didaktik mittels Didaktik – Fluchtversuche der Reformpädagogik aus der Vermittlung“ (Kap. 7), „Das Lehren des Lehrers durch Selbsterziehung, Selbstbildung und Professionalität der Didaktik“ (Kap. 8), [...] Im Folgenden soll nun zunächst eine detaillierte Erläuterung der Beweggründe und Absichten Gruschkas gegeben werden, wie er sie in seiner Einleitung vorbringt. Anschließend soll der Aufbau und die Darstellung der elf Einsprüche beispielhaft am ersten Kapitel – Schüler, Lehrer, Gegenstand – aufgezeigt werden. Diese Analysen bilden schließlich die Grundlage für ein abschließendes Fazit.

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