Die ökonomische Wohlfahrtstheorie: Ökonomische Grundlagen zur Ressourcenknappheit und zur Verwendung von Ressourcen im Wirtschaftsprozess

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GRIN Verlag, 2007 - 76 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,0, Hochschule Neubrandenburg, Veranstaltung: Gesundheitsökonomie II, Sprache: Deutsch, Abstract: In vielen entwickelten Volkswirtschaften gibt es heutzutage kaum noch wirt-schaftliche Aktivitäten, die nicht in irgendeiner Weise mit dem Wirken des Staa-tes verknüpft sind . So erfordert der beträchtliche Anteil des Staates am wirt-schaftlichen Leben einer modernen Gesellschaft und der damit verbundene Ein-fluss hinsichtlich der Verwendung ihrer Ressourcen einen verantwortungsvollen - v.a. aber einen ökonomisch rationalen - Umgang mit dieser Macht. Die Wir-kungen staatlicher Maßnahmen stehen zudem zunehmend im Interesse der Öffentlichkeit, so dass sich die Regierungen immer mehr "genötigt" sehen, die ökonomische Sinnhaftigkeit staatlicher Aktivitäten zu rechtfertigen. Hierbei er-gibt sich eine Grundfrage, die immer wieder gestellt wird: "Geht es einer Gesell-schaft nach Durchführung einer bestimmten staatlichen Maßnahme "besser" als zuvor oder nicht?" Zur Beantwortung dieser Frage bedarf es der ökonomischen Evaluation (der Maßnahmen), welche wiederum auf der ökonomischen Wohlfahrtstheorie be-ruht. Ausgangspunkt dieser Theorie ist die Ressourcenknappheit und die Frage der Verwendung der Ressourcen im Wirtschaftprozess. Das Kernanliegen der ökonomischen Theorie besteht darin, Aussagen darüber zu treffen, wie die in einer Gesellschaft zur Verfügung stehenden knappen Mittel optimal genutzt werden können. Die Wohlfahrtstheorie versucht weiterführend zu beschreiben, unter welchen Bedingungen die Wohlfahrt bei Allokationsänderungen von Res-sourcen verbessert werden kann, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt Wohlfahrtsänderungen zu messen und unter welchen Bedingungen ein gesellschaftliches Optimum der Allokation erreicht wird. Ausgehend von der Problematik der Ressourcenknappheit sollen im Rahmen dieser Arbeit als nächstes kurz einige theoretische Grundlagen einer effizienten Ressourcen
 

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Contents

Zielsetzung der Wohlfahrtstheorie
3
Problem der Wohlfahrtsmessung
10
Die politische Philosophie der Einkommensumverteilung
23
Literaturverzeichnis
30
Copyright

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Common terms and phrases

30 Euro Abbildung Akteur Alheim Allerdings Allokation der Ressourcen allokative Anbieter Angebot Angebotskurve Anreiz Ansatz Beantwortung dieser Frage Bedarfskriterium besteht bestimmten blauen Rock Blohm daher demnach derartige effiziente Allokation egalitäre Liberalismus Einkommen Einkommensverteilung ethischer Ewers externe Effekte fairen Allokation Franziska Bittner Fritsch gesellschaftliche Wohlfahrt Gleichverteilung Grenznutzen GRIN Verlag Güterbündel Gütern und Dienstleistungen Hagel Hierbei höheren Nutzen individuellen Nutzenfunktionen Individuen John Rawls Kardinale Messbarkeit kardinalen Nutzenmessung könnte Konsumenten Konsumentenrente Konzept Kriterium Jedem gemäß kurz Leistungskriterium Mankiw Märkte Marktgleichgewicht Marktversagens Menschen Möglichkeit Nachfrage neoklassischen Nutzen aller Gesellschaftsmitglieder Nutzen des roten Nutzeneinheiten ökonomische Wohlfahrtstheorie ordinal Pareto pareto-effizient pareto-optimale Patienten Perelam politischen Philosophie Präferenzen Preis Produzentenrente rational Rawls roten Rock Schernikau schlechtesten gestellten Personen Situation Sohmen soll sollte soziale Überschuss soziale Wohlfahrtsfunktion Staat staatlicher Maßnahmen Symmetrie tauschen ursprüngliche Allokation Utilitarismus Utilitaristen Varian Verhaltensweisen Verkäufer Versorgungsleistung Verteilung Verteilungsgerechtigkeit Verteilungsproblem Verteilungsziel Verwendung von Ressourcen Volkseinkommen vollständiger Konkurrenz wirtschaftliche Wohlstand wirtschaftlichen Maßnahmen Wohlfahrtsfunktion stellt Wohlfahrtsökonomie zahlen Zustand

Popular passages

Page 16 - Wir haben drei Personen, A, B und C. A und B haben denselben Geschmack, C einen anderen. Wir beginnen mit einer Gleichverteilung und nehmen an, dass A und C miteinander tauschen. Typischerweise werden sie dann beide besser gestellt sein.
Page 16 - Bündel gegenüber ihren eigenen bevorzugen. Obwohl A und B mit der gleichen Ausstattung begannen, hatte A mehr Glück durch ihre Möglichkeit zu tauschen, und das zerstört die Symmetrie der ursprünglichen Allokation.
Page 6 - So könnte man beispielsweise von einem Preis, der kein Gleichgewichtspreis ist nicht erwarten, weiter zu bestehen, da zumindest einige Akteure einen Anreiz hätten ihr Verhalten zu...
Page 13 - Reihung verschiedener Allokationen, „die nur von den individuellen Präferenzen abhängt und eine steigende Funktion des Nutzens jedes...
Page 3 - So erfordert der beträchtliche Anteil des Staates am wirtschaftlichen Leben einer modernen Gesellschaft und der damit verbundene Einfluss hinsichtlich der Verwendung ihrer Ressourcen einen verantwortungsvollen - va aber einen ökonomisch rationalen - Umgang mit dieser Macht.
Page 13 - wie wichtig der Nutzen jedes Akteurs für die gesamte Wohlfahrt ist", a-, ist selbstverständlich als positiv anzunehmen.

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