Die öffentlichen abgaben und schulden

Front Cover
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 16 - Werthe ausiibt," is to be measured by the "Nutzen den sie dem Besitzer oder Erwerber gewahren. Dieser Nutzen hangt von dem Werthe der bessessenen oder erworbenen Sache und dieser Werth von der Grosse des Einkommens oder des von dem Eigner diesem Einkommen vorgezogenen Genusses ab.
Page 282 - Börsenspiel sich beschäftigt, gegenüber denen großen, die er bei den außer dieser Bewegung stehenden anwendet. An den hohen und leichten Gewinnen und Verlusten der Börse tragen nicht die Anlehen, sondern die starken und schnellen Schwankungen ihrer Kurse die Schuld, und die Ursachen dieser letzteren, die politische Unzufriedenheit und Unruhe, das mißkannte Recht, die Neugestaltung aller Verhältnisse sind zugleich die letzten Gründe der Unsicherheit und des sich darüber hinaussetzenden Leichtsinnes,...
Page 2 - Wohls des Volkes willen da, er wirthschaftet um des Volkes willen. Er sucht nicht reich zu werden, sondern das Volk reich zu machen.
Page 283 - Auf dem Boden der durch die Anlehen begründeten materiellen Interessen erwacht ein neues politisches Leben, das ohne viele Phrasen, aber ganz verständlich jene empfindliche Kritik der Negierungsmaßregeln übt, welche durch den Kurszettel sich ausspricht.
Page 172 - Und in Wien vertrat man die Meinung, daß die größeren Städte auch die reicheren seien. „Die Wahl der Orte hat sich auf jene mit der größten, dichtesten und wohlhabendsten, mehr städtischen als ländlichen Bevölkerung zu beschränken, die Größe der Bevölkerung zeigt die Leichtigkeit des Lebensunterhalts . . . ihr vom flachen Lande abstechender Charakter rechtfertigt ihre besondere Behandlung und ihr Wohlstand verbürgt, daß die Steuer nicht das Kapital selbst...
Page 297 - Nation tritt feiner einheitlicher, kräftiger, nachhaltiger hervor und bietet größere Bürgschaft, wenn er vom Regenten und vom Volke vereint, nach reiflicher öffentlicher Berathung und Anhörung aller Parteien, als wenn er vom Regenten allein in der Einsamkeit des Kabinets ausgesprochen wird. Eine freisinnige Verfassung ersetzt die Nechtshülfe, welche den Gläubigern eines Privaten so wirksames Vertrauen in die Stetigkeit der Zahlungswilligkeit seines Schuldners einflößt.
Page 33 - Gleichgewichte entsernt, da erscheint jede Ersparung im Kleinen unnütze, man erwartet die Rettung von sogenannten großen Maßregeln und ein Geist der Unwirthschast und Sorglosigkeit bemächtigt sich der Finanzverwaltung.
Page 134 - Werthszölle sind diejenigen, welche in Procenten des Werthes der Waare ausgedrückt sind. Die Waarengattung, die man mit einem bestimmten Zollsatze treffen will, zahlt gerade diesen, nicht mehr, nicht weniger. Den Werth muss der Zollpflichtige in seiner Waarenerklärung angeben : unter diesem...
Page 183 - Umweg, denn sie kann nach der Steuertheorie keinen anderen Zweck haben, als eben aus dem Werth den Reinertrag zu berechnen; warum also nicht unmittelbar zur Erhebung des letzteren schreiten!
Page 296 - Regiment gewährt gerade in volkswirthschaftlichen Dingen keine Bürgschaft für die Continuität der in den leitenden Kreisen obwaltenden Gesinnung und Anschauung; jetzt herrscht die strengste Rechtlichkeit und Sparsamkeit und eine sorgsame Beachtung der Interessen der Staatsgläubiger, im nächsten Augenblick können die entgegengesetzten Maximen zur Geltung kommen.

Bibliographic information