Die Akzeptanz des E-Commerce in der Automobilwirtschaft: Ausmaß, Konsequenzen und Determinanten aus Sicht von Neuwagenkäufern

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Deutscher Universitätsverlag, Jul 30, 2003 - Business & Economics - 389 pages
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Geleitwort Nach einer von Enthusiasmus gepragten Phase Ende der 1 990er Jahre hat sich zwischenzeitlich eine nachhaltige Erniichterung hinsichtlich der Potenziale und Moglichkeiten Neuer Medien eingestellt. Diese Entwicklung ist insbesondere darauf zurUckzuflihren, dass manche exponentielle Wachstumsraten iiberzogener Prognosen nicht eingetreten sind. Aus wissenschaftlicher Sicht haben sich erstaunlicherweise bisher nur wenige Arbeiten der Frage gewidmet, welche Phanomene daflir verantwortlich zeichnen, dass Neue Medien wie Internet, Mobilfunk oder interaktives Fernsehen in geringerem Umfang als erwartet bei Kaufentscheidungen von Konsumenten zur Rate gezogen werden. Dem Akzeptanzphanomen kommt dabei eine besondere Rolle zu, da der hohe Anteil von Haushalten mit Internetzugang, Mobilfunkvertragen oder TV-Kabelanschluss verdeutlicht, dass die mangelnde Nutzung eher auf eine innere Ablehnung und eine abwartende Haltung der Endverbraucher denn auf eine fehlende Moglichkeit des Zugangs zu Neuen Medien zurUckzuflihren ist. Aus Unternehmenssicht kommt der Akzeptanzproblematik groBe Bedeutung zu: Werden die BestimmungsgroBen einer mangelnden Akzeptanz identifiziert und gelingt es zudem, die okonomischen Konsequenzen derartiger psychischer Barrieren zu bestimmen, konnten Anbieter die Bereitschaft von Endkunden, Neue Medien in Kaufprozessen zu nutzen, durch Beseitigung dieser Blockaden gezielt steigern. Aus Sicht der Marketingforschung ist ein derartiger Untersuchungsgegenstand ebenfalls als hoch relevant einzustufen, da zum einen Aspekte der Determinanten, Auspragungen und Folgen der Akzeptanz Neuer Medien bei Kaufentscheidungen ein immer noch vernachlassigtes Forschungsgebiet darstellen. Zum anderen verdeutlicht die Dreistufigkeit (Ursachen, AusmaB und Konsequenzen) des Beziehungsgefliges des Akzeptanzphanomens, dass bisher vorliegende einstufige Untersuchungsansatze zu kurz greifen und der Komplexitat des Sachverhalts nicht gerecht werden. Der Effekt moderierender GroBen ist dabei ebenfalls noch nicht untersucht worden.

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Fassott, Intern. E-Commerce
Georg Fassott
No preview available - 2007
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About the author (2003)

Dr. Jürgen Betz promovierte bei Prof. Dr. Manfred Krafft am Lehrstuhl für Marketing der WHU Vallendar. Er ist Consultant bei McKinsey&Company,Inc. in Hamburg.

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