Die Anschauungen Luthers vom Beruf: ein Beitrag zur Ethik Luthers

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Walter De Gruyter Incorporated, 1900 - Christian ethics - 162 pages
 

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Page 38 - Aus dem allem folget der Beschluß, daß ein Christenmensch lebt nicht in sich selbst, sondern in Christo und seinem Nächsten, in Christo durch den Glauben, im Nächsten durch die Liebe; durch den Glauben fähret er über sich in Gott, aus Gott fähret er wieder unter sich durch die Liebe, und bleibt doch immer in Gott und göttlicher Liebe...
Page 96 - Es ist ein lebendig, schäftig, thätig, mächtig Ding um den Glauben, dass unmöglich ist, dass er nicht ohne Unterlass sollte Gutes wirken. Er fragt auch nicht, ob gute Werke zu thun sind, sondern ehe man fraget, hat er sie gethan und ist immerfort im Thun.
Page 158 - Lehre ist nicht mein, sondern deß, der mich gesandt hat; so jemand will deß Willen thun, der wird inne werden, ob diese Lehre von Gott sei oder ob ich von mir selbst rede.
Page 147 - Katech.). furcht und Erkenntnis, zu Zucht und Ehrbarkeit zeucht, der ist in einem seligen, heiligen Stande. Also eine Frau, die der Kinder wartet mit Essen, Trinken geben , Wischen , Baden , die darf nach keinem heiligeren, gottseligeren Stande fragen.
Page 35 - Wer mag nun ausdenken die Ehre und Höhe eines Christenmenschen? Durch sein Königreich ist er aller Dinge mächtig, durch sein Priestertum ist er Gottes mächtig...
Page 26 - Trau in ihn, begeb und erwäge mich mit ihm zu handeln und glaub' ohn allen Zweifel, er werd' mir also sein und thun, wie man von ihm sagt. Solcher Glaube, der es wagt auf Gott, es sei im Leben oder Sterben, der macht allein einen Christenmenschen.
Page 147 - Herrschaft sie heißt, fo dienen sie Gott, und sofern sie an Christum glauben, gefällt es Gott viel besser, wenn sie auch die Stuben kehren oder Schuh auswischen, denn aller Mönche Beten und Fasten." Im übrigen ist die Ehe nach Luther eine öffentliche An» gelegenheit, die wie alle bürgerlichen Geschäfte unter Welt...
Page 83 - Das weltliche Regiment hat Gesetze, die sich nicht weiter strecken, denn über Leib und Gut, und was äußerlich ist auf Erden. Denn über die Seele kann und will Gott niemand lassen regieren, denn sich selbst allein.
Page 38 - Beschluß, daß ein Christenmensch lebt nicht in sich selbst, sondern in Christo und seinem Nächsten, in Christo durch den Glauben, im Nächsten durch die Liebe: Durch den Glauben fährt er über sich in Gott, aus Gott fährt er wieder unter sich durch die Liebe, und bleibt doch immer in Gott und göttlicher Liebe, gleichwie Christus sagt Joh.
Page 25 - Wenn der Mensch soll mit Gott zu Werk kommen und von ihm etwas empfangen, so muß es also zugehen, daß nicht der Mensch anheb und den ersten Stein lege, sondern Gott allein, ohne alles Ersuchen und Begehren des Menschen, muß zuvor kommen und ihm eine Zusagung tun.

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