"Arisierungen" in der _Land- und Forstwirtschaft= 1938-1942

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Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH, 1997 - History - 202 pages
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Die deutschen Juden spielten in der Land- und Forstwirtschaft eine grossere Rolle als bislang bekannt und verfugten uber entsprechenden umfangreichen Besitz. Zwischen 1938 und 1942 erfolgte die zwangsweise Verausserung ihres Vermogens durch den NS-Staat und anschliessend die Konfiszierung oder Reduzierung der Verkaufserlose durch Gebuhren und Sonderzahlungen. Wahrend die grossen Guter Bereicherungsmoglichkeiten fur Reprasentanten des Regimes boten, war der Kleinbesitz bevorzugtes Objekt fur Privatpersonen. Anhand eines umfangreichen Quellenstudiums werden auch die spezifischen Motive dieser "Arisierung", die propagandistische Vorbereitung, Konflikte zwischen den durchfuhrenden Institutionen, die Haltung der Bevolkerung, die Reaktion der Betroffenen sowie die besondere Rolle der Ministerialburokratie dargestellt. "Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Pionierstudie. [a] Erstmals wird eine langst fallige Antwort auf die Frage nach der Rolle und Bedeutung der Juden im Agrarsektor gegeben." Historische Zeitschrift. (Franz Steiner 1997)

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Contents

Die Reaktionen der Betroffenen und Versuche der Vermögensrettung
113
Arisierung als Bereicherungsgeschäft
122
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
144
Copyright

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