Die Bedeutung der Säuglingsforschung für die Psychoanalyse - nach Dornes, M.: Die frühe Kindheit; Frankfurt/M 1997

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GRIN Verlag, 2007 - 36 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1, Alice-Salomon Hochschule Berlin (Sozialpädagogik/ Sozialarbeit), Veranstaltung: Grundkurs Sozialisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Dies ist eine Literaturrezeption, die die zentralen Aspekte der Einflussnahme bzw. der möglichen Einflussnahme von Säuglingsforschung auf die Psychoanalytische Theorie heraus stellt. Dornes' Haltung ist deutlich: Die Psychoanalyse sollte einige Theoreme dem aktuellen Forschungsstand der Entwicklungspsychologie anpassen. - Ein Plädoyer für die Annäherung der Psychoanalyse und ihrer Nachbardisziplinen. Trotz beeindruckender Forschung auf dem Gebiet wird der Säugling in der psychoanalytischen Theorie nicht gut genug verstanden. Er wird für passiv, hilflos, abhängig, undifferenziert, seinen Trieben ausgeliefert gehalten. - Diese Sichtweise gibt einen Teil der Säuglingserfahrung als ihr Ganzes aus. Das Ergebnis eines neuen Blicks auf den Säugling ist, dass dieser ein "kompetenter Säugling" (Stone et al. 1973) ist, mit Fähigkeiten und Emotionen, die die Psychoanalyse nicht für möglich hielt. Deshalb haben Psychoanalytiker Anfang der 1980er Jahre mit einer systematischen textlichen Verarbeitung dieser Forschungsergebnisse begonnen. Martin Dornes erläutert in "Die frühe Kindheit - Entwicklungspsychologie der ersten Lebensjahre" neue Befunde auf dem Gebiet der Bedeutung von Säuglingszeit für die Persönlichkeitsentwicklung, sowie deren Anwendungsmöglichkeiten in der Psychoanalyse. Des Weiteren beschreibt er einige Klassiker der Entwicklungspsychologie und analysiert sie kritisch.
 

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Contents

Martin Dornes
3
Die Entstehung von Phantasie
8
Postpiagetsche Befunde
12
Kritik
24
Copyright

Common terms and phrases

18 Monaten abgewehrte Affekte abwesende Objekte Affektausdruck Als-ob-Handlungen Anerkennung von Bedürfnissen Anpassung Anthropologie Auffassung Außenwelt Äußerungen des Säuglings Bedeutung der Säuglingsforschung Bedürfnis nach Anerkennung Beispiel Beziehungen Bezugsperson bildhafte biologische Denken denkt der Säugling Depression Depression der Mutter Deshalb drei Monaten Eingliedern Eltern Emotionen empfinden Empirische Entwicklungspsycholo Episoden Ereignisse Ergebnisse erst Evokation Fähigkeit zur hypothetischen Form frühe Kindheit frühkindlichen Entwicklung Gefühlsgestalt gibt hypothetischen Repräsentation inneren Bildes intentionale Kommunikation Interaktionen zwischen Säugling Intersubjektivität Introjektion Kleinkindforscher kommunikativen Absicht kommuniziert kompetente Säugling Kontext Körperprozesse Kritik Martin Dornes Meinung Meltzoff mentaler möglich narrationsähnlich narrative Neurose Objektpermanenz Piaget präsymbolische Projektion projektive Identifizierung psychische Psychoanalyse psychoanalytische Theorie Psychotische räsentation Reaktion des Säuglings Realität rekonstruierte Kind reziprok satzähn Säugling zunächst Schemata gespeichert schen sechs Monaten seien sensomotorisch Sequenzen Sigmund Freud Sinnesbereichen Sozialisation Sterns Theorie Struktur Svenja Schank Symbolisches Spiel Tiefenstrukturen Trieben Triebtheorie Umwelt unbewußte Phantasien Unsere unterscheiden verschiedene verstanden verzögerte Nachahmen viel visuelle Wahrnehmungen Wahrnehmungsfähigkeit Zuschreibungen Zustände im Bezug zwei

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Page 27 - Main 1997 Domes, M.: Der kompetente Säugling; Die präverbale Entwicklung des Menschen; Frankfurt...

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