Die Bedeutung der Säuglingsforschung für die Psychoanalyse nach Dornes

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GRIN Verlag, Jul 18, 2003 - Psychology - 30 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1, Alice-Salomon Hochschule Berlin (Sozialpädagogik/ Sozialarbeit), Veranstaltung: Grundkurs Sozialisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Dies ist eine Literaturrezeption, die die zentralen Aspekte der Einflussnahme bzw. der möglichen Einflussnahme von Säuglingsforschung auf die Psychoanalytische Theorie heraus stellt. Dornes' Haltung ist deutlich: Die Psychoanalyse sollte einige Theoreme dem aktuellen Forschungsstand der Entwicklungspsychologie anpassen. - Ein Plädoyer für die Annäherung der Psychoanalyse und ihrer Nachbardisziplinen. Trotz beeindruckender Forschung auf dem Gebiet wird der Säugling in der psychoanalytischen Theorie nicht gut genug verstanden. Er wird für passiv, hilflos, abhängig, undifferenziert, seinen Trieben ausgeliefert gehalten. - Diese Sichtweise gibt einen Teil der Säuglingserfahrung als ihr Ganzes aus. Das Ergebnis eines neuen Blicks auf den Säugling ist, dass dieser ein "kompetenter Säugling" (Stone et al. 1973) ist, mit Fähigkeiten und Emotionen, die die Psychoanalyse nicht für möglich hielt. Deshalb haben Psychoanalytiker Anfang der 1980er Jahre mit einer systematischen textlichen Verarbeitung dieser Forschungsergebnisse begonnen. Martin Dornes erläutert in "Die frühe Kindheit - Entwicklungspsychologie der ersten Lebensjahre" neue Befunde auf dem Gebiet der Bedeutung von Säuglingszeit für die Persönlichkeitsentwicklung, sowie deren Anwendungsmöglichkeiten in der Psychoanalyse. Des Weiteren beschreibt er einige Klassiker der Entwicklungspsychologie und analysiert sie kritisch.
 

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Contents

Einleitung
3
Die Entstehung von Phantasie
9
Frühkindliche Entwicklung und ihre Bedeutung für die Neurosenpsychologie
19
Kritik
26

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Common terms and phrases

18 Monaten abgewehrte Affekte Abwehrmechanismen abwesende Objekte Als-ob-Handlungen Anerkennung von Bedürfnissen Anthropologie Auffassung Außenwelt Äußerungen des Säuglings Autismus und Symbiose Bedeutung Beispiel Bezugsperson Bild-Schema bildhafte biologische Borderline Deshalb drei Eltern emotionalen Emotionen Entstehung von Phantasie Entwicklungspsy Entwicklungspsychologie der ersten Episoden Ereignisse Fähigkeit zum symbolischen Fähigkeit zur hypothetischen Form Frankfurt Frankfurt am Main frühe Kindheit Frühkindliche Entwicklung Gefühlsgestalt Gestaltung von Beziehungen gibt Hineinlesen einer kommunikativen Hypothese hypothetischen Repräsentation Informationen in Bild-Schemata inneren Bildes intentionale Kommunikation Interaktionen zwischen Säugling Intersubjektivität Introjektion Johann Wolfgang Goethe-Universität Kleinkindforscher kommuniziert kompetente Säugling Körperprozesse Kritik Main Mandler untersuchte Martin Dornes Meinung mentaler Möglichkeit narrationsähnlich narrativ nennt Stern Neurose Objektpermanenz präsymbolische projektive Identifizierung psychische Psychotische Reaktion des Säuglings Realität satzähnlichen Säuglingsforschung und Psychoanalyse Schemata gespeichert sechs Monaten seien sensomotorisch Sequenzen Sigmund Freud Sozialisation Sterns Theorie Struktur symbolischen Denken Symbolisches Spiel Tiefenstrukturen Trevarthen 1979 Trieben Triebtheorie Umwelt Unbewußte Phantasien unterscheiden verschiedenen verzögerte Nachahmen viel visuelle Wahrnehmungen Wahrnehmungsfähigkeit Zuschreibungen zwei

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