Die Bedeutung des Waldes als sozialfreier Raum im Märchen "Das tapfere Schneiderlein"

Voorkant
GRIN Verlag, 2007 - 28 pagina's
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Osnabrück (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Seminar: Märchen, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Analyse des Märchens unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung des Waldes als konventionsfreier Raum. U.a. auch der Wald in der Romantik., Abstract: Das Märchen wurde in der Epochenwende von der Klassik zur Romantik zum wichtigen Bestandteil der deutschen Literatur. Dichter und Autoren sahen im Märchen das "wahrhaft Poetische," ein Instrument zur Poetisierung der Wirklichkeit. Anhand des Märchens "Das tapfere Schneiderlein" von den Brüdern Grimm soll die Gattung differenziert beleuchtet werden. Schwerpunkt dieser Arbeit bildet im Rahmen einer immanenten Textinterpretation die Frage, inwieweit sich der Wald als gesellschaftsfreier Raum auf die Entwicklung und Verwandlung des Helden im o.g. Märchen auswirkt. Nach kurzen biographischen Hinweisen zu den Brüdern Grimm soll dann der sozialhistorische Hintergrund der damaligen Gesellschaft kurz behandelt und das Motiv des Waldes in der Romantik soweit beleuchtet werden, wie es für das Verständnis und die Interpretation des Märchens hilfreich erscheint.
 

Wat mensen zeggen - Een review schrijven

We hebben geen reviews gevonden op de gebruikelijke plaatsen.

Overige edities - Alles weergeven

Veelvoorkomende woorden en zinsdelen

Populaire passages

Pagina 5 - Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen; Wenn die, so singen oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen; Wenn sich die Welt ins freie Leben Und in die Welt wird zurückbegeben; Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu echter Klarheit werden gatten Und man in Märchen und Gedichten Erkennt die wahren Weltgeschichten: Dann fliegt vor einem geheimen Wort Das ganze verkehrte Wesen fort.
Pagina 5 - Wie schön, hier zu verträumen Die Nacht im stillen Wald, Wenn in den dunklen Bäumen Das alte Märchen hallt. Die Berg' im Mondesschimmer Wie in Gedanken stehn, Und durch verworrne Trümmer Die Quellen klagend gehn. Denn müd ging auf den Matten Die Schönheit nun zur Ruh, Es deckt mit kühlen Schatten Die Nacht das Liebchen zu.
Pagina 14 - Ausführungen recht ideologisch sind, „he draws our attention to the manner in which the Grimms accepted and portrayed the forest in their tales...
Pagina 14 - The forest allows for enchantment and disenchantment, for it is the place where society 's conventions no longer hold true."11 Der „Urwald...

Bibliografische gegevens