Die Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung Irlands seit dem Beitritt zur Europäischen Union

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GRIN Verlag, Dec 8, 2011 - Science - 34 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Von einem Beitritt in die EU versprechen sich die Nationen vor allem Vorteile durch den freien Zugang zu den Märkten, z. B. für Produktionsfaktoren und Absatzmöglichkeiten, der Europäischen Union. Darüber hinaus bringt die EU-Mitgliedschaft für die Länder eine Erhöhung der ausländischen Direktinvestitionen im Land mit sich. Ein weiterer Vorteil für die Nationen ist die verbesserte internationale Glaubwürdigkeit durch eben diese Mitgliedschaft in der Europäischen Union (VON CARLOWITZ 2001, S. 77). Eines dieser Länder, welches sich im Jahr 1973 dazu entschloss, der EU beizutreten, ist die Republik Irland. Zu diesem Zeitpunkt wies die Nation das geringste Pro-Kopf-Einkommen der Gemeinschaft auf, die Situation im Land war von wirtschaftlicher Stagnation, hoher Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit sowie Auswanderung geprägt und das Land galt als das Armenhaus der EU (HEYDECKER u. a. 2008, S. 5). Diese Ausgangslage ist auch die Hauptmotivation Irlands, der EU beizutreten und mit Hilfe der Gemeinschaft seine wirtschaftliche Situation grundlegend zu verbessern (KOßDORF 2000, S. 107). In den letzten Jahrzehnten hat es Irland geschafft, diese Zustände zum Positiven zu verändern, so dass das heutige Pro-Kopf-Einkommen bei 130 % des EU-Durchschnitts liegt (SUCHER 2006, S. 2). Inwieweit die Mitgliedschaft Irlands in der Europäischen Union diese positive Entwicklung beeinflusst hat bzw. eine Voraussetzung dafür war, soll diese Arbeit darlegen. [...]
 

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