Die Busch-Manuskripte: Eine Dokumentation

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BoD – Books on Demand, 2011 - 178 pages
Die Lust am Spielen mit Motiven von Wilhelm Busch, am Fabulieren, der Spa an der Erfindung von Welten, die irgendwie etwas mit der Welt und unserer Verfasstheit darin etwas zu tun haben, scheint im Vordergrund des vorliegenden Bandes zu stehen, um dabei dem gro en Humoristen die Referenz zu erweisen, gleichzeitig aber Fragen unserer Erkenntnism glichkeiten ironisch zu beleuchten. Vordergr ndig handelt es sich jedenfalls um die fiktive Dokumentation der Entdeckung bisher unbekannter Werke W. Buschs, des davon ausgel sten Medienechos und um die damit aufgeworfene Frage, inwieweit etwas ber das Leben und Werk eines Autors ausgesagt werden kann, um auf dieser Grundlage die Zuordenbarkeit bzw. Echtheit" der Manuskripte und Zeichnungen zu beurteilen. Auf einer zweiten Ebene geht es um die M glichkeit biografischer Rekonstruktion und die Frage der Begr ndung von Aussagen ber Echtheit oder Unechtheit auf dem Hintergrund konstruktivistischer Denk- und Betrachtungsweisen in einem Kulturbetrieb, dem jeder Stoff eher Anlass zur Selbstdarstellung ist. Auf einer dritten Ebene geht es vielleicht um Wahrheit oder literarische Konstruktion von Wahrheit in sozialen Systemen, die darauf angewiesen sind, Bedeutungen zu teilen, und um die Skepsis, dass dies unter der Bedingung unserer Welt ungebrochen m glich w re.
 

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Contents

Vorbemerkung
7
Die Werke
23
Aus dem Rathausener Tageblatt
38
Die schlechte Welt
52
Cest la vie
66
Motto
92
Winter
104
Der Kritikus
117
Minna und ihr Student
133
Statt eines Nachwortes
157
Sonstige Literatur
173
Copyright

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