Die demographische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland seit 1945

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GRIN Verlag, 2008 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevolkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Geographisches Institut), Veranstaltung: Spezialseminar: Zum Zusammenhang von demographischer Entwicklung und Siedlungsstruktur, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor der Wiedervereinigung Deutschlands konnte die demographische Lage Ost- und Westdeutschlands nur getrennt voneinander betrachtet werden, da sie aufgrund der unterschiedlichen politischen Systeme fast keine Gemeinsamkeiten aufwiesen: Erstens lagen die Geburtenraten in Ostdeutschland seit circa 1976 wesentlich hoher als die in Westdeutschland, zweitens lag die Lebenserwartung der Manner als auch die der Frauen in Ostdeutschland unter der Lebenserwartung der westdeutschen Bevolkerung und drittens gab es fast keine internationalen Wanderungsbewegungen in Ostdeutschland, da die Ausreise nach Westen verboten und die Einreise von Westdeutschland oder anderen Landern nur sehr begrenzt moglich war. Die Wiedervereinigung der 40 Jahre lang getrennten deutschen Staatsgebiete im Oktober 1990 ging in atemberaubendem Tempo vor sich: Fall der Mauer im November 1989, Wahrungsunion im Juli 1990 und politische Wiedervereinigung im Oktober 1990. Diese radikale Veranderung des politischen Systems brachte sowohl fur die ostdeutsche als auch fur die westdeutsche Bevolkerung viele Neuerungen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen. Wie sehr sich die politischen Veranderungen auf den Lebensstil und das generative Verhalten der Bevolkerung auswirkten, lasst sich aus der veranderten demographischen Situation ablesen. Abbildung 1 (Dobritz 1998: S.241) zeigt die drastischen Veranderungen der demographischen Indikatoren fur Ost- und Westdeutschland in den Jahren nach der Wiedervereinigung. Die Geburten-, Heirats- und Scheidungsziffern fielen im ersten Jahr nach der Wende auf extrem niedrige Werte, die Zahl der Schwanger"
 

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