Die Dialektik des Utraquismus

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P. Lang, 1991 - Dialectic - 206 pages
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Der neuen philosophischen und wissenschaftlichen Weltanschauung liegt die Welt zu Grunde, deren Wirklichkeit nur als Aufgabe zu betrachten ist. Die Wirklichkeit als Aufgabe enthält eine umfangreiche Mannigfaltigkeit und Vielheit und kann nie von der Erkenntnis beherrscht werden. Die Dialektik ist das Organon der Philosophie, und die Theorie der Dialektik ist die Formenlehre der Philosophie. Die Grundelemente des Organons sind die Denkform und das Denkfremde, das immer einen irrationalen unerreichbaren Teil enthält, der nie von der Denkform eingeholt werden kann. Diese beiden «Formen» bauen zusammen den Satz des Utraquismus auf, der bestimmt, daß die Denkform und das Denkfremde nie real trennbare Momente werden können. Der Utraquismus ermöglicht es, von der ersten Grundstruktur des Denkens aus eine dialektische Philosophie zu entwickeln, denn seine Struktur enthält eine Zweiheit, die nach Einheit strebt. Diese Prinzipien des philosophischen Denkens Jonas Cohns werden in seinem «Theorie der Dialektik» vorgestellt und zu einem systematischen Höhepunkt entwickelt.

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Contents

Einleitung
9
Der Begriff der Wirklichkeit
31
Der erkennende und das überindividuelle Ich
45
Copyright

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About the author (1991)

Der Autor: Israel Idalovichi wurde 1952 in Rumänien geboren. Von 1974 bis 1978 Studium der Philosophie, Soziologie und Anthropologie an der Haifaer Universität. 1978 Magister Artium, 1981 Promotion an der Universität Heidelberg. Seit 1983 Tätigkeit am Technion - Israel Institute of Technology, in Haifa.

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