'Die Emancipation' - qualitativ inhaltsanalytische Untersuchung einer historischen österreichischen Frauenzeitschrift

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GRIN Verlag, 2007 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: Sehr gut, Universitat Wien (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Kommunikationswissenschaftliches Seminar: Madchen- und Frauenzeitschriften 18. - 20. Jahrhundert, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgehend von der im Jahr 1875 von Hermann Feigl in Osterreich herausgegebenen Zeitschrift mit dem Titel Die Emancipation - Zeitschrift fur Frauen" widmet sich das vorliegende Werk dem Begriff der Emanzipation in der Bedeutung seiner Zeit. Fragen der Konstruktion von Geschlechterrollen und -identitaten im medialen Forschungsgegenstand - insbesondere der der Frau zugedachten Stellung hinsichtlich Bildung und Wissenschaft - werden unter Bezugnahme auf den geschichtlichen und soziokulturellen, politischen Hintergrund diskutiert.
 

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Page 37 - Befahigung zur Pflege und Ausübung der Wissenschaften und vor allem der Naturwissenschaften und der Medicin. Die Beschäftigung mit dem Studium und die Ausübung der Medicin widerstreitet und verletzt die besten und edelsten Seiten der weiblichen Natur, die Sittsamkeit, die Schamhaftigkeit, Mitgefühl und Barmherzigkeit, durch welche sich dieselbe vor der männlichen...
Page 14 - Feminismus" oder „feministisch" wird heute allgemein eine Denkrichtung bezeichnet, die sich nicht darauf beschränken kann, die Frau oder das Geschlecht zur Gegenstandsbestimmung heranzuziehen. Vielmehr liegt der Kern der Definition von Feminismus, in der Benachteiligung aufgrund der Zugehörigkeit zum weiblichen...
Page 5 - Öffentlichkeit verstehe ich demzufolge als jenen gesellschaftlichen Kommunikationsprozess, in dem durch die Thematisierung, Verallgemeinerung und Bewertung von Erfahrungen gesellschaftliche Wirklichkeitskonstruktionen entworfen und verhandelt werden.
Page 8 - Frauen, lautete die Botschaft, gehörten einer anderen Welt an als Männer: der Welt der Liebe und Familie, der Kultur und Ästhetik. Frauen repräsentierten ein anderes Lebensprinzip, weshalb sie auch anders erzogen und gebildet werden sollten als Männer."10 Die Geschlechterdifferenz, die wir in diesem Zusammenhang als Unterordnung und Ungleichheit der Frauen verstehen, gewann immer mehr an Bedeutung, die „natürliche Geschlechterordnung" galt als Faktum, das durch alle Fortschritte und Wandlungen...
Page 7 - Ob es sich bei den hier stattfindenden Gesprächen jedoch um Öffentlichkeit handelt, wird nicht durch den Ort selber, sondern vielmehr dadurch bestimmt, ob den Gesprächsinhalten eine normgebende, moralsetzende und kulturbeeinflussende Wirkung zukommt.
Page 15 - Die kommunikationswissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung beschäftigt sich mit der Situation und Rolle von Frauen in den Medien und fragt, allgemeiner formuliert, nach der Bedeutung des Geschlechts im massenmedialen System."25 Nach Ansicht Greisingers wird in dieser Definition der Bereich der Genderforschung nicht ausreichend dargestellt.
Page 5 - Schon 1813 assoziieren deutsche Demokraten und Republikaner mit „Öffentlichkeit" untrennbar „Freiheit" als abzusicherndes Verfassungsrecht, und mit zunehmender Verallgemeinerung wird „Öffentlichkeit" zum Schlagwort, das ein nationales Gemeinschaftsgefühl signalisiert, zur Vorstellung einer soziokulturellen Handlungseinheit und eines gesellschaftlichen Personenverbandes, die Mitte des 19. Jahrhunderts in die Organismusmetapher mündet: „Öffentlichkeit" wird als Blut, Nerven- oder Lebensstrom...
Page 8 - Anthropologie erlebte gerade im ausgehenden 19. Jahrhundert eine neue Renaissance, an der sich besonders jene Berufsgruppen - Mediziner, Lehrer, Juristen beteiligten, die von ihr unmittelbar...
Page 42 - Diskurs, Medien und Identität. Neue Perspektiven in der feministischen Kommunikations- und Medienwissenschaft. In: Feministische Kommunikations- und Doviat, Emil: Der Leitartikel.
Page 14 - Spiegelbild von gesellschaftlich vorfindbaren , realen' Geschlechterrepräsentationen, sondern sie müssen als bedeutender Co-Produzent im Prozess der Geschlechterkonstruktion gesehen werden."23 Kommunikations- und Medienwissenschaftliche Genderforschung Der Begriff der Genderforschung ist ein relativ junger Begriff, der sich aus der Sozialwissenschaftlichen Frauenforschung entwickelt hat. Statt Genderforschung verwendet man auch die Begriffe „Frauenforschung...

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