Die Entstehung Der Arten Von Charles Darwin

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GRIN Verlag, 2011 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Allgemeines, Note: 2,0, Universitat Konstanz, Veranstaltung: Allgemeine Rhetorik und Wissenschaftsrhetorik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das als Gegenstand dieser Arbeit ausgewahlte Werk von Charles Darwin "Die Entstehung der Arten" wurde, wie bereits in der Einleitung erwahnt, schon mehrmals, nicht zuletzt in Bezug auf Wissenschaftsrhetorik, auf seine Rhetorizitat untersucht, was naturlich eine erneute rhetorische Betrachtung des Schriftstucks erschwert. Dennoch wurde in der vorliegenden Arbeit ein Versuch gestartet, die Rhetorik bei Darwin aus einem etwas anderen Blickwinkel zu betrachten, um auf diese Weise potentiell neue Erkenntnisse gewinnen zu konnen. Eine rhetorische Betrachtung Darwins "Die Entstehung der Arten" wird jedoch erschwert, da der Naturforscher seine rhetorischen Mittel gekonnt kaschiert. Aus diesem Grund gestaltet sich die rhetorische Betrachtung des Werkes eher als eine Suche nach rhetorischen Mitteln denn als eine rhetorische Reflexion. Nichtsdestotrotz ubernimmt die Rhetorik bei Darwin eine konstitutive Rolle, da diese den Mangel an empirischen Beweisen kompensieren soll. Den ersten Anhaltspunkt fur eine rhetorische Betrachtung liefert bereits die Struktur des Werkes, welche dem systematischen Aufbau einer Rede entspricht, wobei Darwin sein "one long argument," wie er die Beweisfuhrung der Evolutionstheorie selber betitelt, nach dem folgenden Schema aufbaut: Einleitung/Darstellung des Sachverhalts - Beweisfuhrung und letztendlich - Schluss. Die einzelnen Argumente der Darwin'schen Beweisfuhrung bauen dabei aufeinander auf, um schliesslich ein logisches Konstrukt zu reprasentieren, das von einer endlosen, dreifach geordneten Beispielreihe (Natur-Beispiele, Pflanzen/Tiere-Experimente, Beispielnennung anhand von Ergebnissen anderer Forscher oder auch argumentum ad verecundiam) begleitet wird
 

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