Die Entwicklung der Biokraftstoffbranche und ihr Einfluss auf die landwirtschaftlichen Produktionsstrukturen

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GRIN Verlag, Jul 6, 2007 - Nature - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Umweltwissenschaften, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Umweltökonomik und Welthandel), Veranstaltung: Seminar Entwicklungsökonomie / Gartenbauökonomie, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Regierungschefs der sieben führenden Wirtschaftsnationen und Russlands (G8) haben bei ihrem letzten Treffen im Juni in Heiligendamm beschlossen, eine Reduzierung des weltweiten Ausstoßes an Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahr 2050 anzustreben (Regierung Online 2007). Eines der wichtigsten Instrumente könnte dabei der so genannte Biokraftstoff sein, von dem erhofft wird, dass er zu einer wesentlichen Verminderung der CO2-Emissionen im Straßenverkehr beitragen kann. Die Biokraftstoffbranche hat in den letzten Jahren einen enormen Auftrieb erfahren und wird, von der Politik getrieben, auch in den nächsten Jahren weiter stark wachsen. Das Wachstum der letzten Jahre hat aber auch deutlich Probleme aufgezeigt, die mit der Massenproduktion von Biokraftstoffen im Zusammenhang stehen. Der wachsende Flächenbedarf der Rohstoffproduktion für die Herstellung von Biokraftstoffen hat nicht nur steigende Nahrungsmittelpreise bewirkt, sondern führt auch immer stärker zu Flächenumwandlungen, vor allem in den tropischen Regionen. Welche Auswirkungen die zukünftige Entwicklung der Biokraftstoffbranche auf die landwirtschaftlichen Produktionsstrukturen haben könnte und was dies für die Nahrungsmittelmärkte bedeuten könnte, mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die vorliegende Arbeit. Vorgegangen wird dabei wie folgt: Das folgende zweite Kapitel wird einen Überblick über den aktuellen technischen und ökonomischen Stand der Biokraftstoffe geben und darüber hinaus die aktuelle Situation am Weltmarkt darstellen. Das dritte Kapitel wird sich dann mit den zukünftigen Entwicklungen beschäftigen. Es wird dazu zunächst dargestellt, welche Faktoren einen Einfluss auf die Entwicklung der Biokraftstoffbranche haben können und werden und im Anschluss daran wird untersucht, was diese Entwicklung für die Flächennutzung in der Landwirtschaft und die Preisentwicklung auf verschiedenen Märkten bedeutet. Im Kapitel 3.6 wird darüber hinaus noch kurz dargestellt, welche technologischen Veränderungen bei den Biokraftstoffen zu erwarten sind und inwiefern dies die vorher ermittelten Resultate verändern könnte. Das Kapitel 4 schließlich wird die Ergebnisse dieser Arbeit noch einmal zusammenfassen.
 

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2.2 Die Weltmarktsituation 3.6 Biokraftstoffe Agrarprodukte aktuellen Stand Anbau von Rohstoffen anhaltend hohe Rohölpreis Azvedo Barrel Bedarf Bedeutung Beimischungsziels Biodieselproduzenten Bioethanol und Biodiesel Bioethanolproduktion Biofuels Biokraft Biokraftstoffanteil Biokraftstoffe der zweiten Biokraftstoffkonsum Biomass Brasilien CO2-Emissionen derzeit Determinante deutlich Diesel Effekt ehrgeizigen Ziele Energiebilanz entsprechende Entwicklung der Biokraftstoffbranche Ethanol Europäische Kommission Europäische Union Feldfrüchte Flächen Flächenkonkurrenz Flächennutzung Flächenumwandlungen fossilen Kraftstoffen fünf größten Bioethanol gemäßigten Zonen gesichtet globalen große Hektar Herro heute hinaus hohe Hektarerträge inländischen International Energy Agency Janzing Kapitel Kavalov Klimaerwärmung könnte Kraftstoffbedarfs durch Biokraftstoffe Kraftstoffertrag je Hektar kraftstoffproduktion landwirtschaftlichen Anbaufläche landwirtschaftlicher Güter Liter Biokraftstoff Markt Massenproduktion von Biokraftstoffen Mitgliedstaaten Nachfrage nach Biokraftstoffen Nahrungsmittel Niveau OECD Ölpreis Petillion 2005 Preis von Biokraftstoffen Preiseffekte Produktion von Biokraftstoffen produziert prognostiziert rainforest Rapsöl Referenzszenario Rohöl Schütz Sojabohnen Sonnenblumenöl Speiseöle stark wachsender stoff Straßenverkehr Studie Tabelle Technologie tropischen Verringerung des CO2-Ausstoßes Weizen weltweiten wettbewerbsfähig Worldwatch Institute 2006 Zellulose Zuckerrohr Zuckerrüben zweiten Generation

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