Die Entwicklung des Ruhrgebiets bis 1945 am Beispiel Essen

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GRIN Verlag, Jul 10, 2008 - Science - 9 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen (Institut für Geographie), Veranstaltung: Regionale Geografie NRW, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Anfang der Geschichte des Ruhrgebiets liegt der Hellweg. Diese alte Heer- und Handelsstraße war der Standortfaktor für die Gründung der meisten großen Städte des heutigen Ruhrgebiets. Der Hellweg verband Rhein, Weser und Elbe mit dem östlichen Europa und führte im Ruhrgebiet von Duisburg über Mülheim nach Essen und Bochum, von dort über Dortmund und Unna nach Soest, Paderborn und Höxter an der Weser. Hauptsächlich reisten hier Soldaten, Missionare und Kaufleute von Westen nach Osten. Entlang des Hellwegs gründete man Kloster, Kirchen oder Burgen, um die sich nach und nach Kaufleute und Handwerker ansiedelten. So auch in Essen, wo man an der Kreuzung der Kölnerstraße mit dem Hellweg eine Burg baute (siehe auf der Abb. 1 der Materialsammlung: Grundriss Essens nach der Befestigung von 1244), an deren Stelle 852 ein Damenstift, das heutige Münster gegründet wurde. Das Stift gehörte um das Jahr 1000 zu den mächtigsten des Reichs. Während Städte, wie Dortmund, Soest und Duisburg durch die Anbindung an den Hellweg eine hohe Bedeutung als Siedlungs- und Handelsplätze gewannen, blieb Essen, das im 11. Jahrhundert 400 bis 500 Einwohner zählte, lange Zeit ein kleines Ackerbürgerstädtchen mit geringer gewerblicher Entwicklung. Bedeutsam für die Entwicklung Essens und des Ruhrgebiets war die Entdeckung der Kohle.
 

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