Die Erfolgswirkung von Effectuation im Kontext von F&E-Projekten: Eine empirische Analyse

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Springer-Verlag, Sep 23, 2010 - Business & Economics - 303 pages
Seit vielen Jahren ist in der Praxis das Phänomen zu beobachten, dass es jungen Untern- mern in innovativen Umfeldern deutlich besser gelingt, erfolgreich zu sein, als etablierten - ternehmen mit ähnlich gelagerten F&E-Projekten. Es scheint ein unternehmerisches Ma- gement zu geben, durch das Unternehmer erfolgreicher zu agieren vermögen als Mitarbeiter in etablierten Unternehmen. Wie sich dieses unternehmerische Management auszeichnen kann, hat Sarasvathy vor etwa zehn Jahren mit so genannten serial entrepreneurs erforscht und ihre Logik des Vorgehens Effectuation genannt. Generell ist Effectuation eine neue Theorie des Handelns unter hoher Unsicherheit, mit der es gelingen kann, trotz dieser Unsicherheit die Zukunft durch kleinschrittiges Handeln auch weiterhin zu kontrollieren. Sarasvathy hat - kannt, dass serial entrepreneurs sich in vielen unsicheren Situationen an die Logik von Eff- tuation halten. Ein solchermaßen beschriebenes Vorgehen steht in teilweise konträrem V- hältnis zur Logik der Planung, bei Sarasvathy auch als Causation umschrieben. Das hat zur Folge, dass dominant durch Planung koordinierte Unternehmen – das sind im Prinzip alle etablierten Unternehmen – in der Anwendung von Effectuation große Hindernisse vorfinden. Gleichwohl müssen diese Unternehmen ihre F&E-Projekte trotzdem ebenso erfolgreich gestalten. Insofern stellt sich die Frage, inwiefern sich Effectuation auch in etablierten Unt- nehmen findet und unter welchen Bedingungen diese Logik auch in etablierten Kontexten anwendbar ist, um Entwicklungsprojekte erfolgreich zu gestalten. Genau an dieser Stelle setzt die vorliegende Dissertationsschrift von Daniel Küpper an. Sie hat die Erfolgswirkung von Effectuation von F&E-Projekten zum Inhalt und setzt sich damit sowohl theoretisch als auch empirisch auseinander.
 

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Contents

1 Einleitung
1
2 Grundlagen und Begriffsdefinitionen
12
3 Konzeptioneller Bezugsrahmen und Hypothesenbildung
55
4 Datenerhebung und Untersuchungsmethodik
98
5 Untersuchungsergebnisse
171
6 Diskussion der Ergebnisse
208
7 Zusammenfassung
238
Anhang
243
Literaturverzeichnis
269
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung Abschnitt Affordable loss Analyse Ansatz Basis beiden bestehenden Beurteilung Bezug Bezugsrahmen Bias Bird-in-hand bislang bspw Causation Crazy quilt Cronbachs Alpha detaillierte direkt Diskriminanzvalidität Effectuation Effectuation und Causation Effectuation-Logik Eigene Darstellung Einfluss Entscheidung Entsprechend Erfolgswirkung Ergebnisse Erkenntnisse exogenen F&E-Erzeugnisses F&E-Projekten F&E-Prozess Faktoren Forschung geringen Innovationsgrad Gerpott globale Gütemaße Größen Grundgesamtheit Grundlagenforschung Gruppen Gruppenvergleich Gütemaße häufig Hauptuntersuchung Heinemann 2006 hohen Innovationsgrad Homburg/Giering 1996 Homburg/Klarmann 2006 Hypothesen Indikatoren Innovations insbesondere Insgesamt Items Konstrukt Kontext von F&E-Projekten konzeptionellen Kovarianz kovarianzbasierten Kovarianzmatrix Lemo Lemonade Literatur Management Markt Messmodelle Modell möglich muss neue Neuheitsgrad Nullhypothese Operationalisierung Output outputbezogenen Erfolg Pfadkoeffizienten Pilot-in-the-plane positiv potenziellen Produkt Projekt Projekterfolg Projektoutput Projektziel Prozess Prozess-Effizienz Rahmen reflektiven Reliabilität Ressourcen Risiken Root Mean Square RWTH Aachen Sarasvathy 2007 Shenhar signifikant Skalenentwicklung spezifiziert Stakeholder Stichprobe Strukturgleichungsmodelle Studie T-Test Tabelle Technologie Teilgruppen Trends unseres Unsicherheit Unternehmen unterschiedlichen Validität Variablen Varianz Vorgehen nach Causation Vorgehensweise vorliegenden Untersuchung vorteilhaft Ziel zukünftige Entwicklungen Zusätzlich

About the author (2010)

Dr. Daniel Küpper promovierte bei Prof. Dr. Malte Brettel am Lehrstuhl Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure und Naturwissenschaftler an der RWTH Aachen.

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