"Die Illusion der Chancengleichheit" nach P.F. Bourdieu und J.C. Passeron

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GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Padagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: Gut, Wirtschaftsuniversitat Wien (Institut fur Bildungswissenschaft und Philosophie), Veranstaltung: Wissenschaftstheorethische Probleme in der Padagogik, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl formale Gleichheiten im franzosischen Bildungssystem seit Jahrzehnten angestrebt und verwirklicht wurden, existieren - nach Meinung von Bourdieu und Passeron - nach wie vor Chancenungleichheiten aufgrund sozialer Herkunft. Die Autoren haben mit ihrer Studie einerseits aufgezeigt, dass es diese Unterschiede tatsachlich gibt, andererseits auch versucht dazulegen, dass gerade das Bildungssystem selbst die Chancengleichheiten verhindert - und dies sogar systematisch versucht zu legitimieren. "In der Schule geht es demnach also nicht nur um Erziehung und (Aus-)Bildung, sondern auch um Selektion." Das meritokratische Selektionssystem in Frankreich gibt vor, "alle" nach ihren Fahigkeiten auszuwahlen, ist aber in der Realitat ein starres System der Privilegiertenauswahl. Die Selektion passiert schon weit vor dem Hochschulzugang und so bleibt vom Ruf nach "Bildung fur alle " nur "Die Illusion der Chancengleichheit." "Die soziale Herkunft ist zweifellos unter allen Differenzierungsfaktoren derjenige, der sich im Studentenmilieu am starksten auswirkt, starker jedenfalls als Geschlecht und Alter, vor allem aber starker als ein so manifester Faktor wie die Religion." Eine Kurzbiographie des "groen" franzosischen Soziologen Bourdieu steht am Beginn dieser Arbeit. Anschlieend werden die wichtigsten Aspekte seiner "Kulturtheorie" und seines - von ihm gepragtem - "Kapitalbegriffes" dargestellt und erlautert. Hierbei soll auch verdeutlicht werden, dass Bourdieu sich immer um relationales Denken bemuht hat. Er versuchte die Struktur in einem Forschungsfeld aufzudecken und als Abbild der Gesellschaft darzustellen. Dies erscheint notwendig, um die zentralen
 

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Contents

Einleitung
3
Die Illusion der Chancengleichheit
9
Zusammenfassung
17
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akademische Texte Autonomie des Bildungswesens Autoren Basil Bernstein Bildungssystem Bourdieu und J.C. Bourdieu und Passeron Bürgerliche Sprache Chancen Claudia Tusek d.h. einen Sprachgebrauch Februar Führungskader gestellt auf www.bidok.uibk.ac.at GIDDENS Anthony Habitus einer Person Handlungsmuster Hochschulbesuch http://projekte.vhs.at/lerntheorie/Bourdieu http://www.faculty.umb.edu/stephen_silliman/P565e-Bourdieu.jpg Illusion der Chancengleichheit inkorporiertem Kulturkapital Institutionalisiertes Kulturkapital Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft J.C. Passeron GRIN Jänner Jean-Claude PASSERON Kapitalarten Kommunikation zwischen Professoren Kulturelles Kapital LehrerInnen letzter Zugriff LÖSEL Friedrich Ökonomisches Kapital pädagogischen Kommunikation Pierre Bourdieu Pierre und PASSERON Privilegierte Studenten Produktion gesellschaftlicher Randgruppen Professoren und Studenten Raum der Lebensstile Raum der sozialen relative Autonomie Ritualisierung der pädagogischen Selektion durch Prüfungen Soziale Felder sozialen Klassen sozialen Positionen sozialen Zugangschancen Sozialer Raum Soziales Kapital Soziologie Strukturen der Chancenungleichheiten Studentenmilieu Studie Studienerfolg der Studenten Studium Symbolisches Kapital TIEBEN Reemda Transformationsaufwand trotz formaler Reformen Tusek Die Illusion überzeugt die Unterprivilegierten Umdeutung der sozialen Universität Hamburg Universitäten ihre Strukturen unterschiedlichen sozialen Herkunft Verschleierung kontinuierlicher Selektion Vulgärsprache Zugangschancen in Bildungsqualifikation

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