Die Konzeption des Messias bei Maimonides und die frühmittelalterliche islamische Philosophie

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Walter de Gruyter, May 5, 2009 - Religion - 496 pages

Die Autorin analysiert die politische Konzeption des Messias als König und Gesetzgeber bei Maimonides in seinen Briefen, in Pereq Heleq sowie in Mishneh Torah. Besonderes Augenmerk liegt auf folgenden Schwerpunkten: a) die Konzeption des König-Philosophen bei Platon und Aristoteles; b) die karäischen Einflüsse auf Pereq Heleq sowie die Einflüsse der Mu'taziliten und der Ash'ariten durch die karäische Vermittlung; c) die individuelle und gemeinschaftliche Dimension des ́olam ha-ba im Werk Maimonides’; d.) die Beziehung zwischen Philosophie und Gesetz im Mishneh Torah und deren eschatologische Konzeption im Vergleich zu Al-Farabis politischen und religionsphilosophischen Werken. Die Analyse basiert auf einer ausführlichen Lektüre der jüdischen, arabischen und judäoarabischen Quellen.
Ziel der Autorin ist es, eine Lücke zu schließen in der politisch-philosophischen Kette zwischen Platon, Aristoteles, Al-Farabi und Maimonides in Bezug auf den messianischen König. Anhand der Denkstrukturen der jüdisch-islamischen Epoche zwischen dem 8. und dem 12. Jahrhundert wird der politische Charakter des König-Messias sowie seine spezifische Darstellung im intellektuellen Milieu von Maimonides konstruiert.

 

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Contents

1 Kapitel Moses Maimonides Briefe und der Messias
1
2 Kapitel Pereq Heleq und der Messias ausgehend von den frühislamischen Einflüssen
42
3 Kapitel Die Bedeutung des olam haba im Sefer haMadda
120
4 Kapitel Die frühmittelalterliche islamische Philosophie und der Messias in den Hilkhot Melakhim UMilhamotehem
276
Schluss
435
Backmatter
437
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About the author (2009)

Francesca Yardenit Albertini, Universität Potsdam.

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