Die Markenparodie in Deutschland

Front Cover
Peter Lang, 2010 - Law - 242 pages
0 Reviews
Durch eine Markenparodie macht sich der Parodist gleich einem Parasiten unbefugt den Aufmerksamkeits- und Werbeeffekt der fremden Marke zu Nutze, sei es zur Kommunikation seiner Kritik bzw. seines Kunstwerkes oder als Kaufanreiz f r sein Produkt. Zugleich verletzt er das aufw ndig kreierte Image der Marke. Diese Arbeit untersucht, inwieweit der Markeninhaber (marken-)rechtlich gegen die Parodie seiner Marke vorgehen kann. Der sich dynamisch entwickelnde Meinungsstand zur Interpretation des markenrechtlichen Benutzungsbegriffs wird mit Blickwinkel auf die atypische Benutzungsform der Markenparodie analysiert. Au erdem werden Kriterien zur Abw gung der kollidierenden Grundrechtspositionen entwickelt. Diese liegen im Spannungsfeld zwischen Meinungs- und Kunstfreiheit auf Seiten des Parodisten und dem Schutz unternehmerischer Leistung, geistigen Eigentums und des Pers nlichkeitsrechts auf Seiten des Markeninhabers.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Kampagne gegen die Jagd
41
b Ansätze der Literatur zur Markenparodie
47
Die Markenparodie als markenmäßige Benutzung
59
B Meinungsstand zum markenrechtlichen Benutzungsbegriff
66
Markenrechtliche Ansprüche
139
Ähnlichkeit der Waren bzw Dienstleistungen
145
In unlauterer Weise ohne rechtfertigenden Grund Einfluss
151
Die Parodie einer nicht bekannten Marke
191
Wettbewerbsrechtliche Ansprüche
195
Bürgerlichrechtliche Ansprüche
223
Literaturverzeichnis
229
Copyright

Common terms and phrases

23 MarkenG Adidas/Fitnessworld allerdings allgemeine Persönlichkeitsrecht Anwendungsbereich Arsenal/Reed Auffassung aufgrund Auslegung Beeinträchtigung bekannten Marke Bekanntheitsschutz Benutzung des Zeichens Benutzungsbegriff Benutzungshandlung Bezugnahme BMW/Deenik BVerfG deutschen Dienstleistungen Eichhammer Einl EMRK Entscheidung Erfordernis erkennbar EU-Grundrechte EuGH europäischen Fall Fezer fremde Marke FS-Schricker FS-Ullmann Gen-Milch geschäftlichen Verkehr geschützten Gesetzgeber Gies-Adler GRCH Grundrechte GRUR Int GRUR-RR Hefermehl/Köhler/Bornkamm Herabsetzung Herkunftsfunktion Herkunftshinweis Herkunftstäuschung Hinblick Ingerl/Rohnke insbesondere insoweit Jarass Kapitel kenG Kennzeichen Kennzeicheninhaber kommerziellen Kritik Kunstfreiheit lichen Lila Postkarte Markenbenutzung Markeninhaberin Markeninhabers markenmäßige Benutzung markenmäßigen Gebrauch Markennennung Markenparodie Markenrecht Markenverletzung Markenverunglimpfung Meinungsfreiheit Mitbewerber Mitgliedsstaaten Mordoro MRRL MRRL bzw nationalen NJW-RR OLG Hamburg OLG Köln Opel/Autec Parodie Parodiefällen Parodisten Persönlichkeitsrecht Piper/Ohly Produkte Rahmen Recht rechtlichen Rechtsprechung rechtsverletzende Benutzung Regelungen Richtlinie Rohnke Rufausbeutung Schutz Schutzbereich Schutzschranke stellt Ströbele/Hacker unlauterer Unternehmen Unternehmenskennzeichen Unterscheidung Unterscheidungskraft Urheberrecht UrhG vergleichenden Werbung Verletzungshandlung Verletzungstatbestände Verunglimpfung Verwechslungsgefahr Verwendung Werbevergleichen Wertschätzung Wettbewerb wettbewerbsrechtlichen Wortlaut Zeichenähnlichkeit Zeichenverwenders

About the author (2010)

Bernadette Schneider, geboren 1979 in Freiburg im Breisgau, studierte Rechtswissenschaften an den Universitaten von Heidelberg, Lausanne, Bonn und Munster. Nach dem Referendariat in Dusseldorf und San Francisco und der Promotion in Koln mit promotionsbegleitender Tatigkeit als Rechtsanwaltin in Dusseldorf arbeitet sie nunmehr als Rechtsanwaltin in der Rechtsabteilung eines Unternehmens in Munchen.

Bibliographic information