Die Natur der Literatur: zur gattungstheoretischen Begründung literarischer Ästhetizität

Cover
Königshausen & Neumann, 2001 - 263 Seiten
Klappentext: Robert Habeck grenzt in diesem Buch literarische Verstehens- und Deutungsmuster gegen die visuellen Darstellungsformen neuer Medien ab. Die Untersuchung schließt an aktuellste medientheoretische Debatten an, nimmt aber in zweierlei Hinsicht eine Gegenposition zu den im Schwange befindlichen Theorieansätzen ein. Zum einen versucht sie nicht, eine alle Darstellungsformen unter seinen Begriff subsumierenden Rahmen zu schaffen, sondern die jeweilige Eigenständigkeit unterschiedlicher Kunstformen herauszuarbeiten. Zum anderen begründet sie deren Bedeutung nicht mit dem ontologischen Begriffsarsenal, sondern durch eine konstruktive Reformulierung überkommener Methoden. Schließlich fluchtet sie die gattungstheoretischen Fragen auf einen kulturellen Focus. Als tertium comparationis dient der Begriff der Natur, der als Anschauungsraum verstanden, zu verschiedenen Zeiten verschiedene Füllungen erhalten hat, die nicht unabhängig von dem jeweils dominanten Darstellungsmedium sind.
 

Inhalt

Seite
7
Literatur und Literaturwissenschaft unter
14
Gattungstheoretische Begründung
39
Das Material der Literatur Hegel
48
Die Semantik der Kunst
62
Literarische Ästhetizität
74
Ein spatialer Begriff literarischer Bedeutung
84
Ästhetische Formen
93
Natur und Sprache in ontotheologischer Analogie
110
Stilkritische Interpretation
126
Celans Gespräch im Gebirg
155
Die Kultur der Literatur
188
Die analytische Bezugnahme
200
Die gattungstheoretische Unterscheidung der Medien
214
Literatur
229
Urheberrecht

Kultureller Bezug literarischer Bedeutung
103

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen