Die Navigation als Hilfe bei der Versorgung von Orbitawandfrakturen: Tierexperimentelle Untersuchung am Schwarzkopfschaf

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GRIN Verlag, 2007 - 80 pages
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medizin - Zahnmedizin, Note: magna cum laude, Medizinische Hochschule Hannover (Klinik und Poliklinik für Mund, - Kiefer- und Gesichtschirugie), 76 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zusammenfassung Neben der wichtigen Funktion des Sehens ist den Augen des Menschen eine überragende ästhetische und über die Interaktion des Blickkontaktes auch soziale Bedeutung beizumessen. Somit kann die Wichtigkeit einer korrekten Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik der Orbita nach Trauma gar nicht überschätzt werden. Zu klären war in der vorliegenden Arbeit, inwiefern der Einsatz eines Navigationssystems im Rahmen der operativen Versorgung von posttraumatischen Orbitawanddefekten hilfreich sein kann. An acht Schwarzkopfschafen wurden ophthalmologisch relevante zweiwandige Orbitawanddefekte gesetzt, die mit Unterstützung durch ein Navigationssystem rekonstruiert wurden. Die Rekonstruktionen erfolgten eine bzw. vier Wochen nach Defektsetzung mittels Calvariumtransplantat, Kalziumphosphatzement (BiozementD(R)) oder kombiniert. Navigatorische Zielvorgabe bei der Rekonstruktion war das Erreichen einer von der gesunden Orbita achsensymmetrisch auf die defekte Seite gespiegelten virtuellen Rekonstruktion. Die Handhabbarkeit des Navigationssystems war prä- und intraoperativ unproblematisch und seine Zuverlässigkeit gut. Der organisatorische und zeitliche Mehraufwand war gering. Zum Vorschein kamen typische Anlaufschwierigkeiten. Es konnte in der verwendeten Anordnung eine navigatorische Ungenauigkeit von weniger als 1mm erzielt werden. In fünf der untersuchten acht Fälle ergab sich ein Präzisionsgewinn von bis zu 2mm. Im Falle der Rekonstruktion mit BiozementD(R) konnte dieser Genauigkeitsgewinn operativ umgesetzt werden, was mit Calvariumtransplantat nicht möglich war. Erwartungsgemäß zeigten sich die Stärken der Navigation gegenüber der subjektiven Einschätzung durch den Operateur vor allem in den s
 

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Zusammenfassung
49
Tabellarischer Anhang
60
Verzeichnis nichtgebräuchlicher Abkürzungen
68
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Abbildung 27 Abbildung 30 Abweichungen Analgesie beiden Bereich bildgebenden Biozement DR Bulbusposition Buprenorphin Calvarium split graft chirurgischen Chiu Computer Computertomographie ct-Datensatz ct-Scanners Daten Datensatz Defekt Defektbereich direkt durchgeführt Enophthalmus entsprechend erfolgte erforderlichen Euthanasie Fiducial Marker Fraktur Gesichtschirurgie gespiegelten Datensatz gesunden Orbita Gruppe Tier CT Hassfeld Hertelwertes Gruppe Tier hierbei hohe Präzision Informationen intraoperativ Intubation Kameras Kapitel klinische Knochen knöchernen Orbita konnte Korrektur Landmarktest Leuchtdiode Manson mediale Wand medialen Orbitawand Medizinischen Hochschule Hannover möglich Navigation Navigationssystem navigiert Neurochirurgie Operateur Operation operativen ophthalmologischen Orbitabodenfraktur Orbitarahmen Orbitavolumen Veränderung Orbitavolumina Orbitawanddefekten Orbitawandfrakturen Orientierung Originaldatensatz Osteotomielinien Patienten Position des Pointers postoperativen präoperative präzise Propofol Referenzierung Referenzschraube Rekon rekonstruierten Orbitaboden Rekonstruktion mit BiozementD Schnittebenen Schraube Schwarzkopfschaf sowie Spiegelebene Spiegelung split & Biozement Sutura sagittalis System Systems Tabellarischer Anhang Seite Tier CT mittel Tiermodell Tötung Tracking Tool Transplantat Ultraschall Unterkorrektur Veränderung des Hertelwertes Veränderung des Orbitavolumen verwendeten virtuellen Vorgabe Volumen Voxel Woche nach Defektsetzung Zement zunächst

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