Die Navigation in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie: Experimentelle Untersuchung zur Präzision von Referenzierungsmethoden

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GRIN Verlag, 2008 - 72 pages
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medizin - Zahnmedizin, Universität Zürich (Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten und Kiefer- und Gesichtschirurgie ), 78 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Computernavigiertes Operieren und präoperative virtuelle Planungen haben im letzten Jahrzehnt verstärkt Einzug in die moderne Chirurgie genommen. Das Fachgebiet der Kiefer- und Gesichtschirurgie ist auf Grund der komplexen Anatomie und der Nähe zu wichtigen und vielfach vitalen Strukturen prädestiniert für den Einsatz dieser modernen Technologien. Die Einführung neuer Methoden in der Medizin erfordert stets sorgfältige Abwägungen der Vor- und Nachteilen für den Patienten. Aufwand und Nutzen müssen gegeneinander abgewogen werden. Zu klären war in dieser Arbeit welche Referenzierungsstrategien im Rahmen des klinischen Einsatzes der Computernavigation in der Kiefer- und Gesichtschirurgie für verschiedene Anwendungsbereiche die optimalen Voraussetzungen bieten. Ein Kunststoffmodell eines humanen Schädels wurde mit 170 Messbohrungen versehen und diese im CT-Datensatz virtuell markiert. Anschliessend erfolgte die Registrierung dieser Planung zur nachfolgenden Navigation. Die Messpunkte wurden am Modell mit dem Pointer angesteuert und die Distanz zur entsprechenden Markierung im Datensatz bestimmt. Die Referenzierungen erfolgten über laserbasierten Oberflächenscan, zahngetragene Schiene, knochenverankerte Titanschrauben und die Kombination aus Schiene und Schrauben. Verglichen wurde die erreichte Genauigkeit in Bezug auf Lokalisation am Modell und Abstand vom Referenzierungspolygon. Die Handhabbarkeit des Navigationssystems war prä- und intraoperativ unproblematisch und seine Zuverlässigkeit gut. Es konnte in der verwendeten Anordnung eine navigatorische Genauigkeit von 0.1 bis 3.4mm erzielt werden. Abweichungen innerhalb einer Navigation (ohne Wechsel der Referenzierung) waren nicht messbar, so dass die gemessenen Abweichunge
 

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Contents

Zusammenfassung
1
Ziele der Arbeit 1 0
10
Diskussion
32
Verzeichnis nichtgebräuchlicher Abkürzungen
61
Copyright

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Common terms and phrases

0,2 Maximum 170 Hypothetische Differenz Abbildung 11 Abstand vom Referenzierungspolygon Beobachtungen 170 Beobachtungen 17O 170 Beobachtungen SO 60 Bereich BrainLAB CD-R Computernavigation Computertomographen Datensatz dental getragener Schiene dentale Schiene DICOM Differenz der Mittelwerte Einsatz einseitigem t-Test Enislidis frameless Freiheitsgrade df gesamten Schädel Gesichtschirurgie Global Positioning System grösste Ungenauigkeit betrug Hassfeld image-guided Imaging implants Intraoperative Navigation Jochbeinpfeiler Jochbogen Kalotte Dach Kalotte Frontal Kalotte Occipital Kalotte Temporal Kiefer Kiefergelenkpfanne klinischen knöchern verankerten fiducials Kombination aus Schiene Kritischer t-Wert Laterale OrbitaWand laterO-Orbitalen Magnetresonanztomographie Marmulla Mastoid Mediale OrbitaWand Medizinische Hochschule Hannover Messpunkt Region Seite Methode mimischen Muskulatur Minimum 03 Mittelgesichtes Mittelwerte 0 Freiheitsgrade Modell Mühling Nasenpfeiler Navigation Navigationssystem Navigationssystems Neurochirurgie Neurosurg Neurosurgery Niederdellmann Oberflächenreferenzierung Oral Maxillofac Surg Orbita Orbitaboden Orbitadach Orbitarahmen Patienten periorbitalen Planungsstation Ploder Pointer präoperative Präzision Referenzierung mittels Referenzierungsmethoden Referenzierungsverfahren registration Roessler Röntgen Standardabweichung Stereotactic Sulingen Surgery System Systems t-Statistik t-Wert bei einseitigem t-Wert bei zweiseitigem Titanschrauben Universitätsspital Zürich Varianz Wirtz zweiseitigem t-Test

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