Die Organisation von genossenschaftlichem Wohnen im Modell der Dachgenossenschaft: Am Fallbeispiel der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft SCHANZE E.G.

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GRIN Verlag, Jul 8, 2008 - Science - 39 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Universität Hamburg (Projektentwicklung & Projektmanagement), Veranstaltung: Management in der Wohnungswirtschaft, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach einer Definition von Markus Mändle ist eine Wohnungsgenossenschaft „...ein freiwilliger Zusammenschluss einer Personengruppe, mit einer nichtgeschlossenen Mitgliederzahl, die das gemeinsame Interesse verbindet, eine Verbesserung ihrer Wohnverhältnisse durch wohnungswirtschaftliche Leistungen und die Wohnungsversorgung ergänzende Maßnahmen der Genossenschaft zu erreichen.“ Das gemeinschaftliche Wohnen in Selbstverwaltung braucht klare Strukturen. Die Errichtung eines Unternehmens – den Genossenschaftsbetrieb – durch eine Gruppe von Menschen stellt dabei eine Möglichkeit dar die Wohnraumversorgung zu regeln. Die Genossenschaft ist ein Eigentumsmodell von Wohnraum, das auch für Bevölkerungsteile realisierbar ist, die finanziell nicht in der Lage sind, sich Individualeigentum leisten zu können. Durch die inhärente Dynamik des Wohnungsmarktes hat sich im Laufe der Zeit das Wesen der Genossenschaft gewandelt. Einige der traditionellen Genossenschaften sind den Marktmechanismen zum Opfer gefallen und haben aufgrund der Anpassung ihrer Unternehmensstruktur an den Wettbewerb, die enge Beziehung zu den Mitgliedern eingebüßt und laufen daher Gefahr, ihre spezifischen Eigenschaften zu verlieren. Diesem Typus der „wettbewerbsorientierten“ Genossenschaft steht eine neue wieder mehr gemeinschaftsorientierte Genossenschaftsgeneration gegenüber. Genossenschaftsvertreter sprechen von einer „Renaissance der Genossenschaften“. Hervorgegangen aus dieser Genossenschaftsgeneration ist auch die Wohnungsbaugenossenschaft Schanze e.G. (im Folgenden abgekürzt: Schanze e.G.) aus Hamburg. Die Schanze e.G. ist ein neues Genossenschaftsmodell, das in seiner Typologie als „Dachgenossenschaft“ umschrieben wird, bei dem sowohl einzelne Mieter, wie bei dem klassischen Genossenschaftsmodell als auch verschiedene Wohngemeinschaften den Genossenschaftswohnraum nutzen. Es gilt mit dieser Hausarbeit herauszufinden, ob dieser Typ von Wohnungsgenossenschaft ein Organisationsmodell ist, das die traditionellen genossenschaftlichen Grundwerten umsetzen und dabei den Anforderungen des Wohnungsmarktes und seinen Nachfragern gerecht werden kann. Die Fragstellung lautet daher: Kann das Organisationsmodell der Dachgenossenschaft die genossenschaftlichen Grundprinzipien erfolgreich umsetzen und somit zu einer „Revitalisierung des Genossenschaftsgedankens“ beitragen?
 

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Anforderungen aufgrund Aufsichtsrat Baugemeinschaften bedingt Bedürfnissen beispielsweise besteht Bewohner der Wohngemeinschaften Bezug Bürgerlichen Gesetzbuch Dachgenossenschaft Schanze e.G. daher Demokratieprinzip direkte Ebene der Dachgenossenschaft einzelne Mieter einzelnen Wohngemeinschaften Erbbaurecht erfolgreiche Umsetzung erwerben formalen Aufwand Gebäude gemeinnützigen gemeinsame Ziel Gemeinschaft Gemeinschaftszielen GenG genossenschaftlichen Prinzipien Genossenschaftsgesetz Genossenschaftsmodell Gesamtmiete Geschäftsbetrieb Geschäftsführung Gesellschaft bürgerlichen Rechts großen Grundstück Gründung Gründungswelle Haushalte Haushaltsformen hohe individuellem Wohneigentum Interessen Jahren juristische Person kommt Leistungsbeziehung Management des Genossenschaftsbetriebs meist Menschen MIETER MIETER MIETER Mietverträge Mitbestimmungsmöglichkeiten Mitgliedern der Genossenschaft Mitgliederversammlung Mitgliederzahlen möglich müssen die Wohngemeinschaften Nachfrager oberste Oltmann 2007 Interview Organisationsaufbau Organisationseinheiten Organisationsstruktur Potential preiswertem Wohnraum Projekt Qualifizierung rechtliche Trägerstruktur sämtliche Satzung Selbstverwaltung Selbstverwaltungs-Mustervertrag Solidaritätsprinzip somit sowie Stadtentwicklungsgesellschaft Struktur Subgemeinschaften Subsidiaritätsprinzip Umsetzung des Förderauftrags umzusetzen Unternehmensstruktur Veränderungen verankert Vereine Verwaltung Vorstand wettbewerbsorientierten Genossenschaft WoBauG Wohngebäude Wohngemeinschaften 2007 Interviews Wohngruppen wohnlichen Versorgung Wohnprojekte Wohnraumversorgung Wohnungsanbietern Wohnungsbaugenossenschaft Schanze e.G. Wohnungsbaukreditanstalt Wohnungsbestände Wohnungsgenossenschaften Wohnungsmarkt Wohnungsträger Wohnungsunternehmen Wohnungswirtschaft Wohnwünsche Zudem

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