Die Patientenverfügung - über den Selbstbestimmungsdiskurs am Lebensende

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Waxmann Verlag, 2018 - 206 Seiten
Im Reden über die Patientenverfügung drücken sich Leitbilder des guten Sterbens aus. Die Selbstbestimmung - in weiten Teilen als Selbstverantwortung konzipiert - ist dabei zentraler Bezugspunkt. Sie kann als regulierende, normalisierende biopolitisch-gouvernementale Strategie gefasst werden, die das Sterben ordnet. Wahrheitskämpfe werden mit Intensität geführt und zeichnen sich durch permanente Ethisierungen aus.
Neben der Betrachtung des Gesetzwerdungsprozesses bis hin zur Verabschiedung des Dritten Gesetzes zur Änderung des Betreuungsrechts (Patientenverfügungsgesetz) werden Zeitungsartikel, Textbausteine und Vorlagen für das Erstellen von Patientenverfügungen und empirische Studien untersucht. Diskursive Aushandlungsprozesse werden nachgezeichnet und die Patientenverfügung als Materialisierung des Selbstbestimmungsdiskurses im Kontext zeitgenössischer Sterbegestaltung verortet.
Dr. Sarah Peuten ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung (ZIG) an der Universität Augsburg. Sie hat an der Philipps-Universität Marburg Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaften studiert. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Lebensende, Diskursforschung und (Selbst-)Optimierung.

Dr. Sarah Peuten ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung (ZIG) an der Universität Augsburg. Sie hat an der Philipps-Universität Marburg Europäische Ethnologie / Kulturwissenschaften studiert. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Lebensende, Diskursforschung und (Selbst-)Optimierung.
 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Impressum
4
Danksagung
5
Inhalt
7
1 Einleitung
9
2 Theoretische und methodische Verortung
19
3 Das Patientenverfügungsgesetz
51
4 Die Patientenverfügung Akzente der neueren Debatte
74
5 Thematische Anschlüsse Schlussgedanken
144
Literatur
152
Anhang 1 Patientenverfügungsmodell des Bayerischen Staatsministeriums derJustiz
165
Anhang 2 Patientenverfügungsmodell der Betapharm Arzneimittel GmbH
171
Anhang 3 Textbausteine des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
177
Anhang 4 Formular der Christlichen Patientenvorsorge der DBK und EKD
188
Anhang 5 Formular zur Erstellung einer StandardPatientenverfügung des HVD
194
Anhang 6 Fragebogen für eine Optimale Patientenverfügung des HVD
198
Anhang 7 PatVerfüMusterformular
205

Häufige Begriffe und Wortgruppen

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Bibliografische Informationen