Die Pflegeversicherung: Sozialrecht

Front Cover
GRIN Verlag, 2011 - 40 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule fur Oekonomie & Management gemeinnutzige GmbH, Hochschulleitung Essen fruher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis die Pflegeversicherung von einer blossen Problemwahrnehmung zum funften Zweig der Sozialversicherung wurde, dauerte es gut zwanzig Jahre. Durch die Einfuhrung der gesetzlichen Pflegeversicherung wurde das Pflegerisiko als allgemeines Lebensrisiko anerkannt und den vier etablierten Sozialversicherungszweigen zur Seite gestellt. 1 Ein grosser Teil der Pflegebedurftigen, die auf Leistungen der Sozialhilfe angewiesen war, waren Gegenstand der anhaltenden Diskussion, ob die notwendige Absicherung im Pflegefall gewahrleistet wird. Eine Verscharfung des Pflegeproblems wurde darin gesehen, dass sich die Zahl der Pflegebedurftigen durch die demographische Entwicklung noch erhoht, die Zahl der potenziellen Pflegepersonen hingegen rucklaufig ist. 2 Unter dem Begriff Pflegebedurftigkeit" ist die geminderte Fahigkeit zur Selbstbetreuung zu verstehen, es handelt sich um eine Situation der Hilflosigkeit, Unselbststandigkeit und des Autonomieverlustes. Pflegebedurftig ist, wer zur taglichen Korperpflege, Nahrungszubereitung und -aufnahme, Mobilitat und Haushaltsfuhrung nicht mehr selbststandig in der Lage ist und fur einzelne oder samtliche Verrichtungen fremde Hilfe benotigt. Diese Beeintrachtigungen konnen in jedem Lebensalter eintreten. 3 Bis es zu dem Gesetz gewordenen Modell einer sozialen Pflegeversicherung kam, standen verschiedene Alternativen zur Diskussion. Einerseits die Schaffung einer aus allgemeinen Steuermitteln finanzierten offentlichen Pflegesicherung fur die gesamte Bevolkerung, andererseits die verbindliche Pflicht zur Begrundung einer privatversicherungsrechtlichen Vorsorge fur das Risiko der Pflegebedurftigkeit. Diese Alternativen wurden jedoch verworfen, da bei dem ersten Modell die Pflege als offentliche, aus Steuern bezahlte Dienstleistu"
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

25 SGB XI Absicherung des Pflegerisikos Allokative Ziele ambulante Arbeitgeber Ausgaben ausreichend bedürfen und zusätzlich begrenzt beispielsweise Beitragssatz bestehen Dienst der Krankenversicherung distributiven Zielen Eichenhofer 2004 Einführung der gesetzlichen Einführung der Pflegeversicherung Familienversicherung Feststellung des Versicherungsfalles finanziellen Finanzierung der Pflegeversicherung freiwillige Mitglieder Gesetzgeber gesetzlichen Krankenversicherung gesetzlichen Pflegeversicherung Gitter/Schmitt 2001 Grund grundsätzlich Hausarbeit häusliche Pflege hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen Heimpflege Hilfe bedürfen Hilfe zur Pflege Hübsch/Meindl 2002 Jahren Körperpflege Krankenkassen Krankenversicherung gemäß Krankenversicherungsrechts Krankheitsfall Leistungen der Pflegeversicherung Leistungen der sozialen Leistungsempfänger Leistungsgewährung letztlich geschaffene Medizinischen Dienst Mitglieder der gesetzlichen Mobilität möglichst menschenwürdiges Leben moral hazard Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe Pflegefall Pflegeleistungen Pflegepersonen Pflegeversicherung folgt Pflegeversicherungsgesetz Pihan privaten Versicherungsunternehmen Regelung Risiko der Pflegebedürftigkeit Roth/Rothgang 2002 Rothgang selbstständig Sievering soll sowie sozialen Pflegeversicherung gemäß Sozialgesetzbuch XI Sozialhilfe Sozialhilfeträger stabilitätspolitischen Ziele stationäre Pflege Therapieresistenz Träger der Pflegeversicherung Umlageverfahren Versicherten Versicherungsobligatorium Versicherungspflicht Versicherungsschutz Voraussetzungen Vorversicherungszeiten Waltermann 2004 Wirkungen der Pflegeversicherung Yasemin Dogangünes zentrale zuständigen Pflegekasse

Bibliographic information