Die Projektleiterlaufbahn: Organisatorische Voraussetzungen und Instrumente für die Motivation und Bindung von Projektleitern

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Springer-Verlag, Nov 23, 2009 - Business & Economics - 295 pages
Deutschland lebt vom Export und ein Großteil des Exportes gründet sich auf erfolgreiche Projekte. Es ist jedoch nicht nur die Zahl der Projekte, die zunimmt und der Anteil an Entwicklungs-, Umsetzungs- und Führungsarbeit, der in der Organisationsform Projekt erledigt wird, es ist vor allem auch die zunehmende Komplexität der Projekte, welche neue Herausforderungen beinhaltet. Die Projektleiter von heute stehen vor ganz anderen Herausforderungen als die Projektleiter vor fünf, zehn oder fünfzehn Jahren. Betrachtet man sich jedoch den Wissensstand, der in den meisten Lehrbüchern und Lehrveranstaltungen zum Projektmanagement vermittelt, geprüft und zertifiziert wird, dann ist dieser häufig als nicht ausreichend anzusehen. Vielmehr ist ein Qualifizierungssystem erforderlich, in dem sich Abschnitte abwechseln, in denen in zunehmend anspruchsvolleren Projekten durch Projektmitarbeit und Projektleitung gelernt wird und Schulungsmaßnahmen, in denen auf eine Klasse noch anspruchsvollerer Projekte vorbereitet wird. In der Arbeit von Frau Hölzle wird ein solches Kategorisierungs- und Qualifizierun- system detailiert beschrieben. Aber auch das ist noch nicht hinreichend. Proje- management wird in vielen Betrieben als eine Einstiegsaufgabe angesehen, in der sich angehende Führungsnachwuchskräfte erst einmal bewähren sollen, bevor sie in die eigentliche, linienorientierte Managementlaufbahn einsteigen (dürfen). Wenn Projektmanagement so praktiziert wird, dann lernt der Führungsnachwuchs sehr schnell, dass eine Projektleitung eine recht undankbare Aufgabe ist, die mit hohem Risiko und wenig formalem Einfluss verbunden ist und im Erfolgsfall auch nicht immer die gebührende Anerkennung bekommt.
 

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Contents

Aufbau der Arbeit
10
Projektmanagement und Projektleiter
11
Klassifizierung verschiedener Projektmanagementansätze
16
Maßnahmen zur Überwindung von Widerständen
19
Theoretische Grundlagen 27
26
Grundmodell der klassischen Motivationspsychologie
51
Motivatoren und Hygienefaktoren
57
Übersicht der theoriegetriebenen Aussagen zur Projektleiterlaufbahn
64
Beispielhafter Prozess zur Projektleiterbesetzung
151
Prozessmodell zur Implementierung
158
Individuelle Präferenzen an eine Projektleiterlaufbahn
163
Verfahren zur multiattributiven Präferenzmessung
165
Conjointanalytische Publikationen in studienrelevanten Bereichen
174
Ablaufschritte der ConjointAnalyse
176
Ablaufschema der Untersuchung
186
Ermittlung der Wichtigkeiten der ausgewählten Eigenschaften
192

Die Projektleiterlaufbahn
67
Hollands Sechseck der Persönlichkeiten
72
Elemente eines umfassenden Anreizsystems
85
Verschiedene organisationale Laufbahnen
95
Modell einer hybriden Laufbahn
101
Erfolgsfaktoren der Projektleiterlaufbahn 107
106
Themenkomplexe des Interviewleitfadens
110
Prozess der Interviewauswertung
113
Hauptprobleme des Projektmanagements
120
Kriterien zur Projektklassifizierung
127
Notwendige Kompetenzen des Projektleiters
133
Tabelle 53 Profile Projektleiter SeniorProjektleiter und Projektdirektor
137
Verknüpfung der Laufbahnstufen mit den Projektklassen
139
Projektmessgrößen
145
Anzahl der Respondenten pro Phase
205
Alter und Zugehörigkeit zum Unternehmen
206
Graphische Darstellung der Teilnutzenwerte und funktionen
212
Simulation zweier Laufbahnalternativen
218
Clusterzentren der Clusteranalyse nach dem AverageVerfahren
224
Clusterung der Projektleiter nach absoluten Abweichungen
225
Zusammenfassung und Implikationen
233
Prinzip der gleichen Augenhöhe
238
Literaturverzeichnis 243
242
Interviewleitfaden
283
Dendogramm für das AverageVerfahren
289
APrioriCluster
295
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung Agency-Theorie Alternativen Anforderungen Anreizsysteme Arbeitszufriedenheit Ausprägungen Aussage Auswahl Auswahlsets basierend Bedeutung Bedürfnisse befragten Unternehmen Bereich Bewertung bspw Career Cluster Clusteranalyse Coach Coaching Conjoint Conjoint-Analyse Deci Definition deutlich direkten Diskussion Domsch Eigene Kostenstelle Eigenschaften Eigenschaftsausprägungen einzelnen empirischen Entscheidung entsprechend Entwicklung Ergebnisse extrinsische extrinsische Anreize Fachlaufbahn Fähigkeiten Faktoren folgende Forschung Führungskräfte Führungslaufbahn gemäß gemeinsame Projektleiterabteilung genannten Gleichzeitig Green Gruppe häufig hohe hybriden immaterielle individuellen insbesondere Interviewleitfaden Interviews intrinsische Motivation Jahre Journal Kapitel Karriere Karriereorientierung Kompetenzen kompositionellen Phase Kontingenztheorie Kostenstelle Laufbahn Laufbahnmodelle Leistung Likelihood-Funktion Linienorganisation Management MBTI meisten Mentoring Methoden Methodenkompetenz Mitarbeiter Modell möglich Multiprojektmanagement muss Nutzenfunktion Personalprozesse Personalverantwortung persönlichen PMOs Positionen Präferenzen Präferenzmessung Prinzipal Projekt Projektassistenz Projektklassifizierung Projektlaufbahn Projektleiter Projektleiterlaufbahn Projektmanagement Projektmitarbeiter Projektorganisation projektorientierten Organisation Prozess Qualifizierung relativen Wichtigkeiten Reliabilität Ressourcen sowie Srinivasan stark strategischen Team Teilnutzenwerte Theorie traditionellen Transaktionskostentheorie unternehmerischen unterschieden Unterstützung Verantwortung Verfahren Verhalten verschiedene vielen Vielzahl vorliegenden Arbeit weitere Workshops Zertifizierung Ziel Zitat Respondent

About the author (2009)

Dr. Wi.-Ing. Katharina Hölzle, MBA promovierte am Lehrstuhl Technologie- und Innovationsmanagement, Prof. Dr. Hans Georg Gemünden, an der TU Berlin.

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