Die räumliche Differenzierung betrieblicher Innovationsaktivitäten: Ein Produktionsfunktionsansatz auf der regionalen und betrieblichen Ebene

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Springer-Verlag, Mar 5, 2008 - Business & Economics - 367 pages
Geleitwort Die räumliche Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten hat im Zuge der Globalisierung der Wirtschaft und der zunehmenden Bedeutung weltweit agierender Unternehmen mit int- national verteilten Leistungserstellungs- und –verwertungsprozessen in den vergangenen beiden Jahrzehnten in der wirtschaftlichen Praxis stark an Bedeutung gewonnen. In diesem Zusammenhang stehende Themen wie der Wettbewerb der Nationen und Regionen um Investoren und Investitionen oder die Verlagerung von Produktionen in Billiglohnländer werden selbst in der breiten Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Umso überraschender ist es, dass raumwirtschaftliche Fragen in den Wirtschaftswissenschaften eher ein Mauerblümch- dasein fristen. Standortplanungen beruhen nach wie vor in hohem Maße auf theoretischen Ansätzen, die bereits im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert formuliert wurden, sieht man einmal von der hoch entwickelten Theorie der innerbetrieblichen Standortplanung ab. Die Diskrepanz zwischen praktischer Bedeutung und theoretischer Durchdringung ra- wirtschaftlicher Fragen besteht nicht nur für wirtschaftliche Aktivitäten generell, sondern auch für Innovationsaktivitäten im besonderen, zumal sich die Modelle zur innerbetrieblichen Standortwahl wegen ihrer starken Orientierung an Transportvorgängen realer Güter nur mit ganz erheblichen Einschränkungen auf die Planung von Innovationsprozessen, bei denen der Transfer von Informationen und Wissen im Vordergrund steht, übertragen lassen. Die wenigen theoretischen Erkenntnisse und Modelle, die zur Unterstützung der Lokalisierung innovativer Aktivitäten verfügbar sind, zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sie regelmäßig entweder rein makro- oder rein mikroökonomisch ausgerichtet sind und die zwischen beiden Betrachtungsebenen bestehenden Beziehungen günstigstenfalls sehr grob über stark vereinfachende Annahmen erfassen.
 

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Contents

1 Einleitung
1
Theoretische und empirische Grundlagen
9
Empirische Untersuchungen
163
Zusammenfassung und Implikationen
287
Schlussbemerkungen 309 6 1 Zusammenfassung des Vorgehens und der wichtigsten Ergebnisse
309
Fragebogen zur Primärerhebung IProRegio2005
317
Literaturverzeichnis
347
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung absorptive capacity Agglomerationseffekte Akteure allerdings Ansätze Anselin appropriability Arbeit aufgrund Autokorrelation Basis beiden Berücksichtigung beschrieben betrieblicher Innovationsaktivitäten Differenzierung betrieblicher Innovationsaktivitäten Distanz Distanzfunktionen Economic Einfluss einzelnen empirischen Ergebnisse Erklärung ersten ex-ante explizit externe Effekte externen Wissens F&E-Aktivitäten F&E-Einheiten Faktoranalyse Faktorausstattung Fehlerterm Forschung und Entwicklung genutzt globales Morans hohe Hrsg Humankapital Informationen Innovation Innovationsmanagement Innovationsprojekte Innovationsprozess innovativer Aktivitäten Insgesamt Interaktion International interregionale jeweiligen Kontrollvariablen lichen lokalen Wissensbestands M1err M1lag M3Kontr Makromodell makroökonomischen Management Messung Mikromodell Milieu Modell M3 Modellierung Möglichkeiten Morans neoklassischen Normalverteilung öffentlichen ökonometrischen ökonomischen OLS-Schätzung open innovation Operationalisierung Outputs potenziellen privatwirtschaftlichen Produktion Produktionsfaktoren Produktionsfunktion Projekt raumdifferenzierenden Mechanismen räumlichen Differenzierung betrieblicher räumlichen Regimes Raumordnungsregionen raumstrukturellen Abhängigkeiten raumwirtschaftlichen Region regionalen Wissensbestand Regionalpolitik Research Residuen Schätzergebnisse Schätzgleichung Schätzung signifikant Silicon Valley soll sowie sowohl Spatial Spillover Spillovereffekte Standort Standorttheorie Statistik Tabelle Technologie theoretischen Theorien Unterabschnitt Unternehmen Unterschiede Untersuchung Variablen Verfügbarkeit vorgestellt Wachstumstheorie Wald-Test wesentliche Wirtschaft Wirtschaftsgeographie Wissenssender Wissensspillover Ziel Zusammenhang

About the author (2008)

Dr. Matthias Christian Freund ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen, den Prof. Dr. Hans-Horst Schröder bis zu seiner Emeritation im Februar 2007 geführt hat und der seitdem von Prof. Dr. Frank Piller geleitet wird.

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