Die Reformatoren übersetzen: Theologisch-politische Dimensionen bei Leo Juds (1482–1542) Übersetzungen von Zwinglis und Bullingers Schriften ins Lateinische

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Theologischer Verlag Zürich, 15.06.2016 - 544 Seiten
Der Prediger, Liederdichter, Dozent und Bibelübersetzer Leo Jud gehörte zu den engsten Mitarbeitern Zwinglis. Erstmalig widmet sich eine Untersuchung seinen 1535 in Zürich erschienenen lateinischen Übersetzungen von Huldrych Zwinglis Ußlegen und gründ der Schlußreden (1523) und Heinrich Bullingers Von dem unverschampten Fräfel, ergerlichem Verwyrren und unwarhafftem Leeren der selbstgesandten Widertöuffern (1531). Nach einer historischen, übersetzungswissenschaftlichen und philologischen Analyse der Abweichungen zu den Originalen interpretiert Christian Hild diese Ergebnisse auf ihre Relevanz für theologisch-politische Dimensionen in Bezug auf die Zürcher Kirche. Vor diesem Hintergrund erscheinen bisherige Forschungsergebnisse sowohl zum theologischen Profil Leo Juds als auch zu den konfessionspolitischen Entwicklungen der Jahre 1534/ 1535 in einem neuen Licht.
 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Vorwort
8
Einleitung
9
1 Leo Jud als Theologe und Übersetzer ins Deutsche
17
2 Translatologische Perspektiven von Leo Juds Übersetzungen ins Lateinische
79
Ußlegen und gründ der Schlußreden oder articklen 1523 Leo Jud Opus articulorum sive conclusionum 1535
93
Von dem unverschampten Fräfel ergerlichem Verwyrren unnd unwarhafftem Leeren der selbsgesandten Widertöuffern 1531 Leo Jud Adversus om...
265
5 Fazit
345
6 Quellen und Literaturverzeichnis
361
7 Anhang
385
Urheberrecht

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Autoren-Profil (2016)

Christian Hild, Dr. des. theol., Dr. phil., Jahrgang 1978, ist Studienrat fur die Facher Evangelische Religion, Ethik und Latein und unterrichtet am Gymnasium am Schloss in Saarbrucken.

Bibliografische Informationen