Die Repersonalisierung des Rechtskonflikts: zum gegenwärtigen Verhältnis von Straf- und Zivilrecht : zugleich eine Analyse von exemplary (punitive) damages

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Peter Lang, 2008 - Law - 375 pages
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Im zivilrechtlichen wie im strafrechtlichen Bereich vollzieht sich eine Repersonalisierung und Resubjektivierung des Rechtskonflikts. Das deutsche Schadensersatzrecht richtet den Blick verst rkt auf den T ter und operiert unter Durchbrechung des Ausgleichsprinzips in den verschiedensten Bereichen mit p nal-vergeltenden und pr ventiven Wertungen bei Begr ndung und Ausgestaltung von Schadensersatzanspr chen. Im Strafrecht wiederum r ckt zunehmend das Opfer in den Fokus und der Ausgleich zwischen T ter und Opfer wird immer st rker als Zielsetzung definiert. Die Arbeit verkn pft zum ersten Mal diese beiden hochaktuellen Entwicklungslinien und ihre Wechselwirkungen und problematisiert die Entwicklung auch in verfassungsrechtlicher Hinsicht. Zugleich wird in diesem Zusammenhang eine genaue Analyse von punitive/exemplary damages in den einzelnen L ndern des common law vorgenommen und die nicht erst seit dem 66. Deutschen Juristentag diskutierte Implementierung eines Strafschadensersatzes ins deutsche Recht eingehend er rtert.
 

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Contents

Einleitung
23
Die Relevanz der exakten Begründung für exemplary damages
44
Resubjektivierung Repersonalisierung des Rechtskonflikts
51
Rechtsordnung
84
Resümee
97
Einleitung zur Rechtsprechungsanalyse
119
Urheberrechten
125
Berufspflichten
164
Strafschadensersatzanspruchs auf dem Deutschen Juristentag 1964
243
Strafrecht
249
Genugtuung
255
Wiedergutmachung im Strafrecht
270
Fazit zur Wiedergutmachung im Strafrecht
276
Verfassungs und verfahrensrechtliche sowie weitere Fragestellungen
295
Art 103 Abs 2GG
315
Strafprozessuale Verfahrensgarantien
321

Nichtvermögensschäden
189
Schadensersatzrechts
224
Resümee zu Kapitel 3
238
Schluss
329
Copyright

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About the author (2008)

Der Autor: Wanja Andreas Welke, geboren 1971, absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und Genf. Nach einem einjahrigen Studienaufenthalt 2000/2001 an der University of Western Australia erwarb er den Master of Criminal Justice. Seit November 2003 ist der Autor als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main tatig.

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