Die Spectralanalyse der Gestirne

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W. Engelmann, 1890 - Astronomical spectroscopy - 474 pages
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Page 465 - Mathematical and Physical Papers. By GEORGE GABRIEL STOKES, MA, DCL, LL.D., FRS, Fellow of Pembroke College and Lucasian Professor of Mathematics. Reprinted from the Original Journals and Transactions, with additional Notes by the Author. Vol. I. Demy 8vo, cloth, 1jj. Vol.11. In the Press. Mathematical and Physical Papers.
Page 124 - Ausnahme von dieser Regel stattfinden, indem die Absorption und die Ausstrahlung andere Veränderungen des Körpers bewirkt, wie z. B. bei Körpern, die vom Lichte chemisch verändert werden, und Lichtsaugern, die durch die Ausstrahlung des Lichtes, welches sie aufgenommen haben, die Eigenschaft zu leuchten verlieren. Solche Fälle sollen ausgeschlossen werden durch die Annahme, dass der Körper die Eigenschaft besitzt, weder durch die Strahlen, die er aussendet oder absorbirt, noch durch andere...
Page 127 - Körper C aussendet, und derer, von welchen er getroffen wird, muss also auch jetzt stattfinden. Da aber der Körper C jetzt dieselben Strahlen aussendet, wie in dem vorher gedachten Falle, so folgt, dass die Intensität der Strahlen, welche in beiden Fällen den Körper C treffen, dieselbe ist. Durch die Entfernung der Fläche 2 sind dem Körper C die Strahlen entzogen, die jene durch die Oeffnung l hindurchsendete; dafür wirft der an der Oeffnung 2 angebrachte Hohlspiegel...
Page 131 - Temperatur, l und 2, stelle man sich Körper vor, welche die Strahlen, die jene einander zusenden, auf beliebige Weise brechen, reflectiren und absorbiren. Es können mehrere Strahlenbündel von der Fläche l nach der Fläche 2 gelangen; unter diesen...
Page 131 - S2 kann fortgedacht werden, wenn man das Strahlenbündel, auf welches sich e bezieht, als dasjenige definirt, das von der Fläche l auf die Fläche 2 fällt, welche die Oeffnung 2 gerade ausfüllt. §. 7. Eine Folgerung...
Page 138 - Schwierigkeiten im Wege; trotzdem scheint die Hoffnung gegründet, sie durch Versuche ermitteln zu können, da sie unzweifelhaft von einfacher Form ist, wie alle Functionen es sind, die nicht von den Eigenschaften einzelner Körper abhängen, und die man bisher kennen gelernt hat. Erst wenn diese Aufgabe gelöst ist, wird die ganze Fruchtbarkeit des bewiesenen Satzes sich zeigen können; aber auch jetzt schon lassen sich wichtige Schlüsse aus demselben ziehen.
Page 128 - Summe ist dann die Intensität der Strahlen, die von der Fläche 3 ausgegangen, an der Platte P reflectirt und durch die Oeffnung l getreten sind; sie werde durch Q bezeichnet. Die zweite Summe setzt sich aus zwei...
Page 137 - TW±WI ist. Hierdurch ist der Satz §. 3 bewiesen unter der Voraussetzung, dass von dem Strahlenbündel, welches von der Fläche 2 durch die Oeffnung l auf den Körper C fällt, kein endlicher Theil durch diesen nach der Fläche 2 zurückgeworfen wird; dass der Satz auch ohne diese Beschränkung gilt, sieht man ein, wenn man erwägt, dass, wenn die genannte Voraussetzung nicht erfüllt ist, man den Körper C nur unendlich wenig zu drehen braucht, um ihr zu genügen, und dass durch eine solche Drehung...
Page 258 - Pollux erkannte ieh viele aber schwache fixe Linien, welche wie die der Venus aussehen. Ich sah die Linie D sehr gut; sie ist genau an dem Orte wie bei Planetenlicht. Capella giebt ein Spectrum, in welchem sich an den Orten D und b dieselben fixen Linien zeigen als in dem aus Sonnenlicht. Das Spectrum von Beteigeuze...
Page 207 - Erkenutniss nicht verschliesseu, dass die Vorgänge innerhalb der Sonnenatmosphäre, so gewaltig sie aus der weiten Entfernung erscheinen, sich nur in Massen abspielen , die im Vergleich zur Masse der ganzen Sonne absolut verschwindend sind. Im Innern des Sonnenkörpers wird die Materie ein Spielball sein zwischen unvorstellbar hohen Druck- und Temperaturverhältnissen, auf der Oberfläche werden wir die letzten Aeusserungen des Kampfes in unvorstellbar geringen Dichtigkcitsgraden der Materie erkennen.

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