Die Städte im Hinblick auf die Expansion des Christentums

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GRIN Verlag, 2010 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevolkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,0, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Institut fur Geographie), Veranstaltung: Religionen im urbanen Kontext, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben dem Judentum und dem Islam ist das Christentum die weitverbreitetste Religion auf der Welt. Der schon in der Bibel fest verankerte Missionsgedanke ist einer der Faktoren, der dies begrundet. Uber Jahrhunderte senden Kloster ihre Missionare in noch wildes" und unzivilisiertes" Gebiet, um die dort ansassige Bevolkerung vor dem kommenden Jungsten Gericht" und ihrer ewigen Verdammnis nach dem Tod zu retten. Oft gehen die Bekehrer nicht nur friedlich vor. Kriegerische Auseinandersetzungen zur Befriedung der Volker und zur Vereinheitlichung des Glaubens sind seit dem Aufkommen der christlichen Religion bis in die Neuzeit zu verzeichnen. Es ist immer wieder festzustellen, dass es in der Geschichte Westeuropas (das Gebiet, auf die diese Arbeit beschrankt ist) zum Teil bis ins Mittelalter noch nicht einheitlich dem christlichen Glauben anhangt. Die Stadte, als Sitzt der Machthaber und damit der Bestimmer der jeweiligen Religion des Landes, oder der zu beherrschenden Region, hatten schon immer einen enormen Einfluss auf die dortige Glaubensrichtung. Die wichtigste Frage, die in dieser Arbeit behandelt wird ist, ob die Stadte, von den Anfangen des Christentums bis in die heutige Zeit, wirklich einen solch grossen Einfluss auf die Verbreitung, den Erhalt, oder auch die Umformung der Religion hatten und haben. Anhand weiterer wissenschaftlicher Arbeiten werden wir weiterhin der Frage nachgehen, wie kirchliche Institutionen mit modernen Stromungen umgehen, wie die der Sakularisierung inharenten Theorie der absoluten Verweltlichung und tatsachlichen Problemen, wie der Aufrechterhaltung einer christlichen Grundversorgung" aller Menschen in Deutschland."
 

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Contents

Inhalt
4
Die Zeit nach dem Augsburger Religionsfrieden bis in die Neuzeit
13
Die Veränderungen des 19 Jahrhunderts
19
Die Kirchenreformbewegung in der Moderne
22
Lösungsansätze und raumstrukturelle Zielkonflikte
27
Copyright

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30-jährigen Krieg alltägliche ANDRESEN aufgrund Augsburger Religionsfrieden Ausbreitung Bedeutung Beginn beispielsweise Bekennenden Kirche Bettelmönche Binnenwanderungen Bischof BLASCHKE Chlodwig christliche demographische Wandel Deutschland DXFK DXI GLH Entwicklung erste Expansion des Christentums finanziellen und personellen FRANCOISE 1991 führt KRAUSE 2001 Funktion Fürsten GAEDE GALLING GEIßLER geistlichen Gemeinden Gemeindeverständnis Gemeindeverständnis der Bekennenden geographische Relevanz geprägt Gesellschaft gottesdienstliche Gemeindeverständnis großen Grund Herausbildung heute hohe Individualisierungsthese individuelle Industrialisierung ius reformandi Jahren Jahrhundert Jerusalem Kaiser katholische Kirche als Organisation kirchliche Institutionen kirchlichen Infrastruktur Klöster kommt konfessionellen Konfessionen Konstantin Konstantinopel Land Leben LORETZ Lösungsansätze Lutheraner Martin Mehringer mehrkonfessionelle Städte Menschen Merowinger Missionierung Mitgliederzahlen Mittelalter Moderne neuen Neuzeit ökonomische Marktmodell Politik POLLACK Postmoderne Reformation reformierten Reichsstädte Religion Religionspolitik römischen römischen Reiches ROSSEAUX Sakralität Sakramente Säkularisierung schließlich siehe SCHERZ siehe Tab somit sozialen Wandel staatlichen Stadtbewohner städtischen Bevölkerung Stadtkirche stark Theorien urbanen Urbanisierung Veränderungen Verortung verzeichnen viele vielmehr VLQG weiter wiederum Wirtschaft Zentren ZHUGHQ ZXUGH

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