Die völkerrechtlichen Grundlagen für den Schutz der Wälder und die Bekämpfung der Wüstenbildung als Beitrag zum Klimaschutz

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GRIN Verlag, 2009 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Umweltwissenschaften, Note: 2,7, Universitat Siegen, Veranstaltung: Seminar zum Umwelt- und Energiewirtschaftsrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere Welt ist bedeckt von beinahe vier Milliarden Hektar Wald, was 30 Prozent der gesamten Landmasse entspricht. Zwischen den Jahren 1990 und 2005 sank die Zahl um 3 %, was einen durchschnittlichen jahrlichen Verlust von 0,2 Prozent bedeutet. Laut OECD Prognosen droht bis zum Jahr 2030 ein weiterer Ruckgang der Naturwaldflachen von bis zu 13 Prozent. Die Grunde der Entwaldung sind vielschichtig; der Hauptgrund liegt in der wachsenden Weltbevolkerung und der damit verbundenen gestiegenen Nachfrage nach Holz. Unter Entwaldung versteht man, im Umkehrschluss zur Definition der Aufforstung des IPCC, die durch den Menschen direkt verursachte Veranderung der Nutzung einer Bodenflache durch Wald zur anderweitigen Nutzung. Walder sind auf Grund ihrer vielfaltigen Funktionen, z.B. fur den Schutz der Boden und des Grundwassers, als CO2-Speicher, als Lebensgrundlage oder als erneuerbare Rohstoffquelle ein unverzichtbarer Bestandteil der Lebensgrundlage der Erde. Auf Grund dessen muss es eines der dringendsten Ziele der globalen Umwelt- und Klimapolitik sein, die Entwaldung zu stoppen und die Walder wieder aufzuforsten. Das nachfolgende Kapitel zeigt die volkerrechtlichen Grund-lagen der Staatengemeinschaften gegen die Entwaldung bzw. fur den Schutz der Walder auf. Da es bisher an einem internationalen rechtsverbindlichen Instrument, wie einer Waldkonvention, fehlt, wird lediglich auf die wichtigsten volkerrechtliche Vertrage, Beschlusse und Resolutionen internationaler Organisationen sowie auf regionale Initiativen und Programme eingegangen. Diese werden dabei chronologisch nach ihrem Abschlussdatum dargestellt. Am 02.02.1971 wurde in Ramsar, Iran, das Ubereinkommen uber Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum fur Wasser- und Watvo"
 

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