Die Verpackung als Marketinginstrument

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GRIN Verlag, 2007 - 104 Seiten
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, 172 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Gut verpackt ist halb verkauft" lautet die Uberschrift des Leitartikels eines Verpackungsspecials der Fachzeitschrift Lebensmittel Zeitung (LZ). Der Verpackung wird demnach in Expertenkreisen eine starke Verkaufskraft zugeschrieben. So wirkt die Verpackung als Konsumverstarker unmittelbar vor dem Kaufakt und versucht an die Wunsche und Bedurfnisse der Konsumenten anzuknupfen. Sie bietet somit eine Flache fur Werbebotschaften, die auch eine langfristige Kundenbindung anstreben. Markenartikel und Verpackungen bilden dabei eine Einheit. Die Verpackung muss das Produkt am Point of Sale (PoS) verkaufen, denn dort ist die Erlebniswelt millionenteurer TV-Spots langst verblasst. Die vorliegende Arbeit richtet ihr Augenmerk auf Konsumguterverpackungen im Sinne von Primarverpackungen, da in diesem Bereich die Verpackung als Marketinginstrument in beispielhafter und effizienter Weise zum Einsatz kommt. Ziel dieser Arbeit ist, einen Uberblick uber wesentliche Faktoren zu geben, welche fur die "ideale Verpackung" ausschlaggebend sind und zu einem erfolgreichen Einsatz jener als Marketinginstrument fuhrt. Es soll gezeigt werden, wie stark das Wirkungspotenzial des Werbemediums Verpackung am PoS ist, wie dieses Wirkungspotenzial optimal eingesetzt werden und wie sich dieses auf das Kaufverhalten am PoS auswirken kann. Dabei rangieren Verpackungsinformationen und die Verpackung selbst auf den Platzen vier und funf, und stehen direkt nach dem Preis und noch vor der Fernseh- und Geschaftswerbung, wenn es darum geht, die Kaufentscheidung zu beeinflussen. Um diese Tatsache effizient zu nutzen, sollte die Verpackung dem Konsumenten ihren Nutzen kommunizieren, indem sie den Konsumenten sowohl funktional als auch emotional anspricht. Dies kann nicht
 

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Inhalt

Funktionen einer Verpackung
15
E Verpackungsgestaltung
31
F Spezielle Maßnahmen zur Absatzförderung
64
G Schlussbetrachtung
71
Literaturverzeichnis
80
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 19 - Marken sind Vorstellungsbilder in den Köpfen der Konsumenten, die eine Identifikations- und Differenzierungsfunktion übernehmen und das Wahlverhalten prägen
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Seite 52 - Für sie steht nicht mehr die Sorge um Kinder und Enkelkinder im Lebensmittelpunkt, sondern die aktive Suche nach Selbstverwirklichung ' , dem obersten Ziel der Maslow
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Seite 33 - Tatsache, daß keineswegs alle Reize, die unsere Augen treffen, zu bewußten Erlebnissen führen, sondern in erster Linie diejenigen, die zu unseren Trieben, Interessen, Willensentschlüssen und Gefühlen irgendwie in Beziehung stehen. Es erfolgt eine Auswahl aus den Reizgegebenheiten, wobei das subjektive Interesse der entscheidende Gesichtspunkt ist. Ich habe dieses »Prinzip der Selektivität...
Seite 10 - Gesetz über den Verkehr von Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und sonstigen Bedarfsgegenständen dar.
Seite 10 - Fertigverpackungsordnung gesehen werden, durch die unter anderem eine gewisse Standardisierung von Füllmengen zur Erleichterung von Vergleichen vorgeschrieben ist.47 Darüber hinaus stellt dieses Gesetz eine Mengenkennzeichnung, eine Grundpreisauszeichnung und eine Mindestschriftgröße für die Angabe der Füllmenge sicher.
Seite 22 - Dazu gehört das Wecken von Emotionen, Assoziationen und Gruppenzugehörigkeitsgefühlen. Eng damit verbunden sind Hin101 eigene Darstellung in Anlehnung an Berdi.

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