Die Verpflichtungszusage des Ligaverbandes gegenüber der EU-Kommission: die Zentralvermarktung der Bundesliga-Übertragungsrechte im Lichte des europäischen Kartellrechts ; unter besonderer Betrachtung der Inhaberschaft an den Übertragungsrechten

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Peter Lang, 2010 - Law - 277 pages
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Die Bundesliga-Übertragungsrechte werden seit Einführung der Fußball-Bundesliga im Jahr 1963 zentral, also gebündelt von einem Anbieter vermarktet. Seit jeher kreisen juristische Diskussionen um die Kartellrechtmäßigkeit dieser Vermarktungspraxis. Im Jahr 2005 erging mit der «Bundesliga-Entscheidung» der EU-Kommission erstmals eine gerichtliche Entscheidung zu dieser Frage. Gleichfalls wandte die EU-Kommission in diesem Verfahren zum ersten Mal das neu geschaffene Rechtsinstitut der Verpflichtungszusage an. Im Zuge dessen verpflichtete sich der Ligaverband zu erheblichen Änderungen seines Vermarktungsmodells. Im Gegenzug teilte die EU-Kommission mit, dass an dem modifizierten Vermarktungsverfahren keine kartellrechtlichen Bedenken mehr bestünden. Aufgrund des erheblichen Einflusses der «Bundesliga-Entscheidung» auf die gegenwärtige und zukünftige Bundesliga-Vermarktung besteht ein besonderes Bedürfnis an einer Überprüfung dieser Entscheidung. Eine solche hat sich diese Untersuchung zur Aufgabe gemacht. Überdies beantwortet sie die Frage, wie die Rechtsnatur der Übertragungsrechte einzuordnen ist und wer deren Inhaber sind.
 

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Contents

Einleitung
19
Entwicklung der BundesligaVermarktung
31
Die Vermarktung der Spielzeiten 20062007 bis 20082009
55
Verwertungsrechte und ihre Inhaber
62
Inhaber der Verwertungsrechte
84
Abwehrrechte
103
Ausblick auf ein gesetzlich zu schaffendes Sportveranstalterrecht
139
Das Rechtsinstitut der Verpflichtungszusage
145
Inhalt der BundesligaEntscheidung
158
Juristische Würdigung der BundesligaEntschei
170
Verstoß gegen Art 81 Abs 1 EGV
174
Beurteilung der nach der BundesligaEntscheidung praktizierten
225
Beurteilung der BundesligaVermarktung anhand des nationalen
245
Ergebnis
254
Materialienverzeichnis
277
Copyright

Common terms and phrases

Abwehrrechte allerdings allgemeinen Persönlichkeitsrechts Amtsblatt der EG aufgrund Band bereicherungsrechtlichen Berens/Schewe Hrsg BFuP BGHZ Bundesliga Report Bundesliga-Entscheidung Bundesliga-Spiels Bundesliga-Übertragungsrechte Bundesliga-Vereine Bundesliga-Vermarktung Bundesliga-Zentralvermarktung Champions League-Entscheidung daher Dierker Hrsg Eisenberger Elter Entscheidung Ergebnis ersten Erwerber europäischen EuZW Frage Free-TV Freistellung Frey Fußball Fußball-Bundesliga Galli/Gömmel/Holzhäuser/Straub Hrsg gastgebende Verein Gastverein gegenüber der EU-Kommission Grundlagenvertrag GRUR Haas/Reimann Hausrecht Heermann Heimvereine Hellmann/Bruder herrschenden Meinung Hilty/Henning-Bodewig Inhaber insbesondere Kartellrecht Kartellrechtmäßigkeit Kartellverbot Kommission KunstUrhG Liga Ligaverbandes gegenüber marktung medialen Rechte Medienrechte möglich Nachteile nationalen Paket Pay-TV Rahmen Rechtsposition relevanten Marktes Saison Schaffrath Hrsg Schutz siehe Sinne des Art somit Spiele Sport Sportveranstalter SpuRt Stopper Tatbestandsmerkmal tatsächlich Teil Übertragbarkeit übertragenden Sender Übertragung eines Bundesliga-Spiels Übertragungsrechte ungenehmigten Übertragung UrhG Veranstaltung Vergabe Vermarktung Vermarktungsmodell Vermarktungspakete Verpflichtungszusage des Ligaverbandes Verwertung Verwertungsrechte Waldhauser Weihs Weng Wertenbruch Wettbe Wettbewerb Wettbewerbsbeschränkung wettbewerbsrechtlichen wirtschaftlichen WuW/E zentralen Zentralvermarktung Zentralvermarktungsmodell Ziffer zugunsten Zusageentscheidung

About the author (2010)

Der Autor: Alexander Ballasch, geboren 1980 in Frankfurt am Main, studierte an der Universitat in Frankfurt am Main und legte 2005 das Erste juristische Staatsexamen ab. 2006 erlangte er sein Sportmanagement-Diplom am IST Studieninstitut in Dusseldorf. Die Promotion erfolgte 2009. Sein Referendariat absolvierte Alexander Ballasch in Frankfurt am Main und legte 2010 das Zweite juristische Staatsexamen ab.

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