"Die versunkene Stadt" von Friedrich Gerstäcker: Erzählung oder Kunstmärchen?

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, Note: 1,0, Technische Universitat Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Die versunkene Stadt von Friedrich Gerstacker: Erzahlung oder Kunstmarchen? Als Merkmal des Volksmarchens galt lange Zeit die mundliche Uberlieferung durch das Volk. Dieses Definitionsmerkmal ist nach dem aktuellen Stand der Forschung allerdings nicht mehr haltbar: Alle Marchen haben einen Autor, selbst wenn sich dieser heute nicht mehr feststellen lasst." (STEFAN NEUHAUS) "So viel [...] als Einleitung, um den Leser mit den ungefahren Verhaltnissen [...] bekannt zu machen, [...] dass er nicht am Ende gar glaubt, ich wolle ihm ein Marchen aufbinden." Schreibt der Wahlbraunschweiger Friedrich Gerstacker 1852 in seiner Erzahlung (?) Die versunkene Stadt. Ob er dem Leser nicht doch ein Marchen - ein Kunstmarchen namlich - aufbindet, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden. Zunachst wird der Terminus Volksmarchen erlautert und auf die Problematik der Begriffsbestimmung eingegangen, um schliesslich im Vergleich eine aussagekraftige Definition des Kunstmarchens liefern zu konnen. Inwieweit nun Gerstackers Erzahlung Die versunkene Stadt (1852) Merkmale eines Kunstmarchens aufweist oder sich gar als ein solches bezeichnen lasst, wird im weiteren Verlauf der Arbeit untersucht. Bis auf weiteres wird der neutrale Begriff Erzahlung als Gattungsbezeichnung verwendet. In der Schlussbesprechung finden sich eine Zusammenfuhrung der Ergebnisse und ein abschliessendes Fazit."
 

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