Die Verträge zur Durchführung des Schiedsverfahrens: Analyse und Vergleich zweier Lösungsmodelle am Beispiel des deutschen und US-amerikanischen Rechtsraums, Part 1

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Peter Lang, 2010 - Arbitration and award - 923 pages
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Deutschland als schiedsgerichtliches Entwicklungsland? Das Common Law sieht in den vertragsrechtlichen Bestrebungen die Ursache eines Mangels an Parteienautonomie und -schutz. Die USA werden als gegens tzlicher Pol hervorgehoben. Die Analyse der Schiedsvertr ge beweist: Der deutsche Gesetzgeber hat die vertragliche Grundlage f r ein Schiedssystem geschaffen, welches verfassungsrechtlichen Mindestanforderungen und gerichtlicher Kontrolle unterliegt. Es ist in die Gerichtsbarkeit eingebettet und wird durch die Schiedsvereinbarung als private Gerichtsstandsvereinbarung initiiert. Die USA vertrauen auf die Selbstregulierung des Verfahrens und lassen Kontrollmechanismen, beginnend mit den Anforderungen an die Schiedsvereinbarung, zur Makulatur verkommen. Diese leitet als staatliche Gerichtsstandsvereinbarung ein Verfahren ein, das vom ffentlichen Recht kooptiert worden ist, jedoch ohne ad quaten Schutz.
 

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Contents

Literaturverzeichnis
xxv
Abkürzungsverzeichnis
lxv
Einleitung
5
Die extraordinäre Bedeutung des Schiedsverfahrens
12
Überblick über die Schiedsgerichtssysteme und ihre Entwick
23
B Die U S Lösung
46
Vergleich und Fazit
58
Schiedsvertragswesen
63
Eigenständigkeit der rechtsbegründenden Schiedsgut
455
Wirkkraft der Schiedsgutachtenvereinbarung im Pro
464
Kontrolle des rechtsklärenden Schiedsgutachtens
475
Bedeutung der prozessualen Pflichten und Wirkungen
491
Die rechtsfeststellende Schiedsgutachtenvereinbarung
503
Fazit
510
Erlöschen der Schiedsgutachtenvereinbarung im Besonde
518
Schiedsgutachtervertrag
538

die Pro
118
Die vermittelnde Theorie
132
b Entstehen und Wirksamkeit der Schiedsvereinbarung
169
Erlöschen der Schiedsvereinbarung im Besonderen
175
Allgemeine Erlöschensgründe Kündigung aus wich
182
a Prozessverträge und Privatautonomie
188
Stellenwert der Schiedsvereinbarung
196
Begriffliche Besonderheit
202
Entstehen und Erlöschen der Schiedsrichtertätigkeit
210
Verpflichtungen der Vertragsparteien
226
Grenzen der schiedsrichterlichen Macht KompetenzKompe
249
Wirkung des Schiedsrichtervertrages
255
dentlichen Richter in der ZPO seit 01 01 2002
286
Materiellrechtliche Theorie
292
Vermittelnde Theorie
297
Der Schiedsrichtervertrag als Ermächtigungsgrundlage zur Führung des Schiedsverfahrens und Streitentschei dung?
300
Die Begründung des Schiedsrichtervertrages durch die ErnennungBestellung der Schiedsrichter?
304
Rechtsnatur von ErnennungBestellung und Verhältnis zum Schiedsrichtervertrag
318
Zusammentragung und Abwägung der mate riellrechtlichen und prozessrechtlichen Elemente
325
Der Schiedsrichtervertrag als Prozessvertrag
332
Vertragstypus Die Beurteilung des Innenverhältnisses
336
Schwerpunkt der schiedsrichterlichen Tätigkeit
339
Dienstvertrag
344
Mandatsvertrag
348
Auftrag
353
Fazit
354
Folgen der Rechtsnaturbestimmung für den Schiedsrichterver trag
356
Besonderheiten des Innenverhältnisses zwischen Schiedsrichter und Streitparteien Rechte und Pflich ten
357
Möglichkeit der Leistungsklage bei Pflichtverletzung durch die Parteien?
364
durch den Schiedsrichter?
367
Schadensersatzansprüche bei Pflichtverletzung
371
Anwendung strafrechtlicher Vorschriften
377
a Privatautonomie und Richtermacht
404
Stellenwert des Schiedsrichtervertrages
417
Der Schiedsrichtervertrag
426
Besonderheiten des Innenverhältnisses zwischen
579
b Entstehen und Zulässigkeit des Schiedsgutachtervertrages
585
Organisation der deutschen Gerichtsbarkeit 200
lxxxiii
Die Einordnung der Schieds
lxxxvii
B Schiedsverträge in den USA
605
Offene Streitigkeiten _
684
Vergleich und Fazit
694
b Beweisverfahren
700
f Vergleich und Fazit
707
Rechtsnatur?
723
e Bedeutung der Rechtsprechung zu Gerichtsständen für
729
Die state action Doktrin
803
Fazit
824
Zivilgerichtsbarkeit in den USA
838
Abschließende Betrachtungen
843
B Reichweite der Privatautonomie in den deutschen und U S amerika nischen Schiedsverträgen Kontrolle der staatlichen Gerichte
857
Zusammenfassung und Empfehlungen für die Praxis
869
Relevante Gesetzesbestimmungen zur Schiedsgerichtsbarkeit
877
The Federal Arbitration Act FAA
883
The Uniform Arbitration Act UAA
889
The Revised Uniform Arbitration Act RUAA
892
Federal Rules of Civil Procedure
897
Civil Rights Act of 1991
898
The Foreign Sovereign Immunities Act
899
Labor Management Relations Act
900
Bankruptcy Code
902
U S C 294a
903
B U S Staatengesetze
907
California Health Safety Code
910
Delaware Code Annotated
911
Internationale Verträge
913
Weltbankübereinkommen ICSID
914
Institutionelle Regelungen
915
AAA Supplementary Procedures for ConsumerRelated Disputes
920
Copyright

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About the author (2010)

Die Autorin: Manuela Schafer wurde 1981 in St. Wendel geboren. Das Studium der Rechtswissenschaft an der Universitat des Saarlandes schloss sie im Jahr 2005 erfolgreich mit dem Ersten Staatsexamen ab. Im Anschluss begann sie ihr Dissertationsvorhaben und arbeitete als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl fur Burgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Universitat des Saarlandes. Von 2006 bis 2007 nahm sie zugleich einen Studien- und Forschungsaufenthalt an der George Washington University in Washington D.C. wahr, den sie mit Erwerb des LL.M. in International and Comparative Law beendete. Zurzeit ist die Autorin Referendarin am OLG Dusseldorf.

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