Die Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs in der gesetzlichen Krankenversicherung: Wird durch den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich auf Basis des Gutachtens des wissensch. Beirats des Bundesversicherungsamtes die Risikoselektion in der GKV obsolet?

Front Cover
GRIN Verlag, Dec 8, 2008 - Health & Fitness - 100 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,7, Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen, 93 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Risikostrukturausgleich (RSA) wurde in einer vorbereitenden Sitzung von CDU und SPD vom 1. bis 4.10.1992 in Lahnstein „geboren“. Diese sogenannten Lahnsteiner Beschlüsse gingen in das Gesundheitsstrukturgesetz vom 21.12.1992 (GSG) ein. Seit dieser Einführung wurden einige Reformen durchgeführt, welche z. T. später skizziert werden. Die aktuellste Anpassung des damals eingeführten Risikostrukturausgleichs ist die Umstellung von nur wenigen Ausgleichsparametern zugunsten einer Morbiditätsorientierung des RSA. Zu diesem Zweck wurde am 26.03.2007 durch den Gesetzgeber bestimmt, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) auf Vorschlag des Bundesversicherungsamtes (BVA) einen wissenschaftlichen Beirat bestellt, um bis zum 21.10.2007 ein Gutachten zu erstellen, in welchem diese Umstellung erarbeitet werden sollte. Unter anderem wurde als Ziel definiert, dass ein geeignetes Versichertenklassifikationsmodell gewählt werden soll, um keine Anreize für Risikoselektion zu bieten. In dieser Arbeit soll das Ziel hinterfragt werden, ob für die Krankenkassen nach der Einführung des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (M-RSA) nach dem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesversicherungsamtes weiterhin ein Anreiz besteht, Risikoselektion zu betreiben. Folgend wird die Ausgangslage des Gesundheitssystems in Deutschland hin zum Risikostrukturausgleich beschrieben. Weiterhin wird aufgezeigt, welche Fehlentwicklungen der „Ur-RSA“ genommen hat und welche Reformen darauf folgten, um den Weg zum jetzigen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich nachvollziehen zu können. Die Risikoselektion ist in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ein gewissermaßen übliches − wie auch verpöntes Mittel − um unter anderen betriebswirtschaftlich zu arbeiten. Die Risikoselektion in ihrer Notwendigkeit wie auch in der Ausführung zu beschreiben, bemüht sich das 5. Kapitel in dieser Arbeit.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

I
vi
II
1
III
8
IV
19
V
27
VI
42
VII
59
IX
78

Other editions - View all

Common terms and phrases

80 Krankheiten Abbildung Adverse Selektion ambulanten Anreize zur Risikoselektion AOK-Bundesverband Arbeitslosen Arzneimittelverordnungen aufgrund Ausgaben Ausgabenkurve ausgeglichen Ausgleich Auswahl Behandlungsprogramme Beitragsbedarf Beitragssatz berücksichtigt Bundesgesundheitsministerium Bundesknappschaft Bundesversicherungsamt chronisch Kranken Deckungsbeitrag deutlich Deutschland Diagnosegruppen Diagnosen Disease-Management-Programme durchschnittlichen Leistungsausgaben Ebenda Erkrankungen Ersatzkassen Erstellung Euro Finanzausgleich finanzielle Finanzkraft folgende gesetzlichen Krankenversicherung Gesundheit Gesundheitsfonds Gesundheitsstrukturgesetz GKV-WSG Gruppen Gutachten des Wissenschaftlichen Höhe Höppner Karin http://www.vdak.de/ueber_uns/Broschueren/broschuere_rsa/rsa-broschuere-2005-2006.pdf http://www.zes.uni-bremen.de/pages/download.php?ID=240&SPRACHE=DE&TABLE=AP&TYPE=PDF Jacobs Klaus Jahr Jahrbuch Risikostrukturausgeleich 2006 jeweiligen Kapitel Kassen Kassenarten Klientel könnte Kontrahierungszwang Kosten kostenintensive Krankenkassen Krankenstand Krankheitsauswahl Krankheitsliste Logarithmisierung Mitglieder Mitgliederwettbewerb der gesetzlichen Möglichkeiten Morbi-RSA Morbidität Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich Multimorbidität Organspende Patienten Perzentil politischen Programme prospektiv Prozent Resch Stefan Risiken Risikopool Risikoselektion Risikoselektion im Mitgliederwettbewerb Risikostruk Risikostruktur Risikostrukturaus schlechten Schwellenwert See-Krankenkasse Selektion Sinus-Milieu soll somit Stand Stellungnahme Tabelle Techniker Krankenkasse turausgleich Umverteilung unterschiedlichen Versi versichern Versicherten Versorgung verursacht Weiterentwicklung Wettbewerb Wirkung des Risikostrukturausgleichs Wissenschaftlichen Beirats zeigt Ziel Zuschläge

Bibliographic information